HSV Hamburg - Rhein-Neckar Löwen - VfL Gummersbach - TUS N-Lübbecke - Lufthansa Final Four 2010 - Hamburg im Cup-Finale gegen Rhein-Neckar Löwen - Handball - Handball-M DHB-Pokal - Artikel - Handballwoche
Lufthansa Final Four 2010

Hamburg im Cup-Finale gegen Rhein-Neckar Löwen

Im Kampf um den Titel-Hattrick hat der HSV Hamburg mit Mühe ein unerwartetes Scheitern abgewendet. In einem Halbfinale auf Biegen und Brechen kämpfte sich der Spitzenreiter der Handball-Bundesliga durch ein 37:32 (17:13) gegen Außenseiter TuS N-Lübbecke ins Endspiel des Final Four.

Hamburg spielt nun am 11. April im Endspiel gegen die Rhein-Neckar Löwen um den DHB-Pokal. Beste Werfer waren Marcin Lijewski (10) für Hamburg und Arne Niemeyer (11) für Lübbecke. «Wir sind sehr erleichtert», sagte Hamburgs Nationalspieler Pascal Hens.

Die Mannheimer hatten zuvor im ersten Vorschlussrunden-Spiel einen überraschend überlegenen 31:21 (14:10)-Sieg gegen den VfL Gummersbach gefeiert. Die meisten Tore warfen Bjarte Myrhol (7) und Karol Bielecki (6) für die Löwen sowie Viktor Szilagyi (6) für Gummersbach. Die unterlegenen Halbfinalisten spielen um Platz drei und einen möglichen Europacup-Startplatz.

Die 13 104 Zuschauer in der ausverkauften Color Line Arena trauten ihren Augen kaum, was sich im zweiten Halbfinale tat. Zuerst startete Gastgeber Hamburg furios mit 8:1 (8.). Anschließend bauten die Hanseaten, die die Chance auf einen Titel-Dreierpack aus Meisterschaft, Pokalsieg und Champions-League-Gewinn haben, ihre Vorsprung auf 12:4 (13.) aus. Doch dann wollten sie ihre Führung nur noch verwalten, gingen mit 17:13 in die Pause und brachten sich im zweiten Durchgang völlig aus dem Konzept.

Tor um Tor schmolz der Vorsprung. Lübbecke bot Handball mit Herz und Leidenschaft, jagte dem Favoriten die Führung ab und glich beim 23:23 (43.) aus. Doch dank der individuellen Klasse setzte sich der HSV wieder auf 28:25 (48.) ab und kam zu einem mühevollen Arbeitssieg.

Die Rhein-Neckar Löwen haben derweil ihren ersten nationalen Titel im Visier. «Das ist für uns ein Riesen- Erfolg», sagte Löwen-Torhüter Henning Fritz nach dem Sieg über den VfL Gummersbach, der im Viertelfinale Cupverteidiger THW Kiel ausgeschaltet hatte.

Begonnen hatte das Turnier mit einer Schweigeminute für den am Morgen bei einem Flugzeugabsturz im russischen Smolensk ums Leben gekommenen polnischen Staatspräsidenten Lech Kaczynski. Polens Nationalspieler Karol Bielecki, Slawomir Szmal, Grzegorz Tkaczyk, Michal Jurecki, Artur Siodmiak, Tomas Tluczynski sowie die Brüder Marcin und Krzysztof Lijewski trugen Trauerflor.

Trotz der Trauer um den Staatschef, der 2007 zusammen mit Bundespräsident Horst Köhler nach dem Endspiel bei der Handball-WM zwischen Gastgeber Deutschland und Polen die Medaillen und den Pokal überreicht hatte, waren Rückraum-Ass Bielecki und Torhüter Szmal entscheidende Kräfte für den Löwen-Sieg. Den Grundstein für den Erfolg legten die Mannheimer bereits Mitte der ersten Halbzeit, als sie von 3:3 (10.) auf 6:3 (15.) enteilten. Fortan gaben sie die Führung nicht mehr aus der Hand und bauten ihren Vorsprung im zweiten Durchgang vorentscheidend auf 25:18 (49.) aus.

KOMMENTARE

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