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Hamburg in Pokalrunde 3

Herbe Schlappe für Lemgo

Der deutsche Handball-Meister HSV Hamburg steht wie erwartet in der dritten Runde des DHB-Pokals. Die Norddeutschen wurden beim Oberligisten HSG Gütersloh ihrer Favoritenrolle gerecht und siegten souverän mit 42:25 (25:12).

Im Duell der Bundesligisten setzte sich der SC Magdeburg bei Eintracht Hildesheim mit 29:25 (16:11) durch. Der TBV Lemgo kassierte unterdessen überraschend beim Zweitligisten HSG Nordhorn-Lingen eine herbe 30:41 (11:20)-Pleite und schied als vierter Erstligist aus. Auch der TV 05/07 Hüttenberg verlor mit dem 25:28 (12:13) beim TV 1893 Neuhausen gegen einen unterklassigen Gegner. Am Dienstag war bereits der TV Großwallstadt an den Rhein-Neckar Löwen gescheitert.

Die anderen Bundesliga-Clubs gaben sich keine Blöße: Die SG Flensburg-Handewitt wies nach einer Leistungssteigerung den TSV GWD Minden mit 38:28 (16:16) in die Schranken, der Liga-Zweite MT Melsungen besiegte den TV Korschenbroich 32:28 (16:10). Der TSV Hannover-Burgdorf gewann bei Empor Rostock mit 36:29 (15:13), die HSG Wetzlar bei VTZ Saarpfalz 43:26 (22:13). Der Bergische HC behielt gegen die TSG Heilbronn-Horkheim mit 31:19 (18:8) die Oberhand. Die dritte Pokal-Runde findet am 26. Oktober statt.

Unterdessen musste der HSV den nächsten personellen Rückschlag hinnehmen. Der polnische Nationalspieler Marcin Lijewski wird wegen mehrerer freier Gelenkkörper im rechten Sprunggelenk operiert. Er fällt sechs bis acht Wochen aus. Auch die Rückraumspieler Oscar Carlén und Michael Kraus fallen verletzungsbedingt weiter aus.