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Bundesliga-Spitzenreiter siegt beim Pokalschreck VfL Bad Schwartau

HSV in Hamburg dabei

Der HSV Hamburg hat die Begegnung mit seiner eigenen Vergangenheit erfolgreich bestanden und erneut die Qualifikation für das Final Four geschafft. Im Viertelfinale setzte sich der Bundesliga-Trabellenführer mit 36:29 (11:11) beim VfL Bad Schwartau durch und erreichte damit als zweites Team nach dem TuS N.-Lübbecke die Halbinalrunde des DHB-Pokals am 10./11. April in der heimischen Arena.

Bis zehn Minuten nach dem Seitenwechsel lieferten sich der Zweitliga-Sechste und der Erstliga-Erste ein Duell auf Augenhöhe. Erst nach dem 18:18 (40.) setzte sich der HSV, der erst vor acht Jahren nach dem Umzug von Bad Schwartau als Profi-Team gegründet worden war, mit vier Toren in Folge entscheidend ab. Über 22:18 (43.), 25:20 (46.) und 29:23 (52.) warf die Mannschaft von Trainer Martin Schwalb im Endspurt den standesgemäßen Erfolg heraus.

Vor dem Anpfiff der überaus fairen Partie hatten beide Teams in einer Gedenkminute den vor zwei Wochen verstorbenen Hamburger Ex-Nationalspieler Oleg Velyky gewürdigt.

Das Spiel in der Statistik

VfL Bad Schwartau – HSV Hamburg 29:36 (11:11)
VfL Bad Schwartau:
Mahnke, Noel; Hansen, jahn (2), Podpolinski (5), Lang, Jäde, Zeschke (6), Hinrichsen (5), Kasza, Schäfer, Schult (7), Retow (2), Dombrwoski (2).
HSV Hamburg: Bitter, Sandström; Duvnjak (2), Jansen (4), Lackovic (1), Flohr, Vori (5), G. Gille (3), Lindberg (5/1), K. Lijewski (6), M. Lijewski (3), Hens (7), Schliedermann.
Zuschauer: 2.632 (ausverkauft). – Schiedsrichter: Immel/Klein. – Zeitstrafen: 4:0 Minuten. – Siebenmeter: 3/0:2/1.