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DHB-Pokal: Bergischer HC schon unter den letzten acht

Noch sieben Viertelfinalisten gesucht

14 Teams und alle wollen nur das eine: Den Bergischen Löwen folgen und einen weiteren Schritt Richtung Final Four des DHB-Pokals machen. Heute und morgen stehen sieben Spiele des Achtelfinals auf dem Programm.

Nachdem der Bergische HC im vorgezogenen Spiel bereits vor drei Wochen daheim mit einem 26:23 gegen die TSG Friesenheim eine Runde weiterzog, kämpfen jetzt noch 14 Mannschaften um den Einzug ins Viertelfinale (6./7. Februar 2010) und um die große Chance, sich mit einem weiteren Sieg für das Final Four 2010 in Hamburg (10./11. April 2010) zu qualifizieren. Dabei kommt es gleich drei Mal zum Vergleich zweier Erstligisten, wobei das Topspiel sicher in Flensburg steigt, wo die SG den Erzrivalen THW Kiel empfängt.

HSV und Frisch Auf hohe Favoriten

Den Auftakt bildet die Begegnung zwischen HBW Balingen-Weilstetten und dem HSV Hamburg.. Die Rollenverteilung für dieses Spiel ist eindeutig: Der große HSV kommt als haushoher Favorit ins Schwäbische und will unbedingt eine Runde weiterziehen. Allerdings hat sich das Team von Martin Schwalb Samstag beim Heimspiel gegen Aufsteiger TuS N-Lübbecke sehr schwer getan und am Ende nur 25:24 gewonnen. Ebenfalls heute Abend empfängt Frisch Auf Göppingen den Zweitligisten Concordia Delitzsch und hat dabei große Chancen, in die Runde der letzten Acht einziehen zu können.

Mittwoch steigt dann das Nordderby zwischen der SG Flensburg-Handewitt und dem THW Kiel. Der Gast darf als Favorit gelten: Zum einen sind die Kieler gegenwärtig ungeschlagener Bundesliga-Tabellenführer, zum anderen will das Team von Alfred Gislason als amtierender Deutscher Meister und Pokalverteidiger unbedingt auch im kommenden Jahr den Pott mit an die Kieler Förde nehmen. Flensburg baut auf den Heimvorteil, die frenetische Unterstützung der eigenen Fans und die gute Form von Lars Christiansen und Co., die Sonntag 27:26 beim VfL Gummersbach gewannen.

Melsungen und Bernburg nur Außenseiter

Im dritten erstliga-internen Duell empfangen die Rhein-Neckar Löwen den MT Melsungen. Die Badener sind schon beinahe Dauergast beim Final Four. Die Chancen zur Rückkehr nach Hamburg stehen nicht schlecht, da die Melsunger in der Liga mit 8:20-Punkten bislang weit hinter den eigenen Erwartungen zurückgeblieben sind, während die Löwen gegenwärtig auf Champions-League-Kurs sind.

Die Gummersbacher möchten im diesjährigen Pokalwettbewerb gern wieder mindestens dorthin, wo sie im vergangenen Jahr bereits waren: ins Finale. Und dass sie für ihre Achtelfinal-Begegnung gegen SV Anhalt Bernburg – und das auch noch in eigener Halle – klar favorisiert sind, ergibt sich schon allein aus der Konstellation. Gummersbach ist in der Ersten Liga auf Europacup-Kurs, die Bernburger kämpfen mit 8:22-Punkten als 14. der Zweiten Liga Nord um ihr sportliches Überleben.

Auslosung beim Bundesliga-Gipfel

Weniger eindeutig ist die Begegnung zwischen HC Erlangen und TuS N-Lübbecke. Zwar trifft auch hier ein Zweitligist auf einen Erstligisten. Doch stehen die Ostwestfalen stehen in der Bundesliga mit neun Punkten gerade so auf einem gesicherten Mittelfeldplatz, die Erlanger gehören mit 19:13-Punkten und dem sechsten Tabellenplatz zu den Verfolgern der Spitzenklubs in der Zweiten Liga Süd. Zudem hoffen die heimstarken Franken auf die Unterstützung ihrer Fans. Im einzigen Duell zweier Zweitligisten empfängt der VfL Bad Schwartau, der in der 3. Runde den TBV Lemgo rausgekickt hat, auf den dreimaligen Pokalsieger und jetzigen Süd-ZweitligistenTUSEM Essen.

Die Auslosung des Viertelfinales findet am Sonntag im Rahmen des Spitzenspiels der Bundesliga, THW Kiel gegen den HSV Hamburg, statt.

KOMMENTARE

Aliyu, 06.01.15, 12:39 Uhr
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