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Rhein-Neckar Löwen gewinnen erst in der Verlängerung in Bittenfeld

Stefansson behält die Nerven im Pokal-Krimi

Olafur Stefansson hat die Rhein-Neckar Löwen vor einem weiteren Rückschlag bewahrt. In der Schluss-Sekunde des DHB-Pokalspiels beim TV Bittenfeld verwandelte der viermalige Champions-League-Sieger einen Siebenmeter, mit dem sich das Multi-Millionen-Team in die Verlängerung rettete. Dort setzte sich der Favorit dann 33:32 (30:30, 27:27, 17:9) gegen den Zweitligisten durch und zog damit in die 3. Runde ein.

Nach ausgeglichener Anfangsphase lieferten die Löwen in der zweiten Hälfte der ersten Halbzeit die wohl schlechteste Saisonleistung ab. Da zogen die kampfstarken Gastgeber zur Begeisterung der Fans in der ausverkauften Gemeindesporthalle mit einer grandiosen Serie von 13:4-Toren vom 4:4 (9.) bis zur 29. Minute auf 17:8 davon.

Bielicki trifft viermal in der Verlängerung

Erst nach der Pausenansprache von ‚Löwen-Bändiger‘ Ola Lindgren zeigte das internationale Star-Ensemble der Mannheimer seine wahren Fähigkeiten. Kontinuierlich arbeiteten sich die Gäste heran, in der 49. Minute traf Uwe Gensheimer zum 24:25-Anschluss. Nach sechs torlosen Minuten schaffte Karol Bielicki mit seinem ersten (!) Tor den 25:25-Ausgleich.

Nachdem Bittenfeld durch Dominik Weiß und Marco Hauk noch einmal zurückgeschlagen hatte, verkürzte Patrick Groetzki und in der Schluss-Sekunde behielt Olafur Stefansson die Nerven, besorgte per Siebenmeter den Ausgleich und brachte sein Team in die Verlängerung. In der traf dann Bielicki nach Belieben, seine vier Treffer in den zehn Minuten ließen die Löwen noch einmal mit einem blauen Auge davonkommen.

Füchse chancenlos in Kiel

Nur 20 Minuten lang waren die Füchse in Kiel ein ebenbürtiger Gegner. Nach dem 11:9 minimierte der THW seine bis dahin ungewohnt hohe Fehlerquote und ließ dem starken Berliner Keeper Peter Stochl kaum noch eine Chance. Angesichts des Sechs-Tore-Vorsprungs war zur Pause schon alles entschieden. Am Ende hatte der Rekordmeister ein ‚standesgemäßes‘ 34:26 (17:11) herausgeworfen.

Die Ahlener SG setzte sich im Nachbarschaftsduell zweier Nord-Zweitligisten überraschend mit 27:25 (16:11) beim ASV Hamm durch. Mit einem energischen Zwischenspurt zogen die Gäste in der Maxipark-Arena von 6:6 (18.) auf 12:18 (36.) davon. Der ASV gab sich nicht geschlagen und kam binnen 11 Minuten auf 19:20 heran.  Doch das Team von Trainer Jens Pfänder verteidigte den hauchdünnen Vorsprung beim Aufstiegsanwärter bis zum Ende.

Bis zur 35. Minute hielt Eisenach in Wuppertal mit. Dann zog der Bergische HC mit einem energischen Zwischenspurt innerhalb einer Viertelstunde von 19:19 auf 28:21 entscheidend davon. Am Ende hieß es 33:27 (17:16) für den Tabellenführer und Aufstiegsfavoriten der Zweiten Liga Süd.

Die Ergebnisse im Überblick:
THW Kiel – Füchse Berlin 34:26 (17:11)
TV Bittenfeld – Rhein-Neckar Löwen 32:33 (17:9)
Bergischer HC – ThSV Eisenach 33:27 (17:16)
ASV Hamm – Ahlener SG 25:27 (11:16)
VfL Bad Schwartau – TSV Altenholz 37:31 (10:13)
EHV Aue – HSC Bad Neustadt 30:26 (15:17)
HG Rosdorf-Grone – TV Emsdetten 21:45 (8:20)

KOMMENTARE

Nevaeh, 04.08.15, 01:42 Uhr
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Tracy, 26.07.15, 00:31 Uhr
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