Kiel gegen Flensburg - Überraschungsfinale um den DHB-Pokal - Handball - Handball-M DHB-Pokal - Artikel - Handballwoche
Kiel gegen Flensburg

Überraschungsfinale um den DHB-Pokal

Titelkampf beim Erzrivalen: In der Heimstätte des designierten deutschen Handball-Meisters HSV Hamburg spielen der THW Kiel und die SG Flensburg-Handewitt um den DHB-Pokal.

Die zuletzt schwächelnden Kieler gewannen ihr Halbfinale gegen Frisch Auf Göppingen mit 28:23 (15:13) und zogen zum zehnten Mal ins nationale Cup-Endspiel ein. Widersacher im Spiel gegen die erste titellose Saison seit 2003 sind am Sonntag die Flensburger, die anschließend überraschend in ihrem Halbfinale die Rhein-Neckar Löwen mit 22:20 (10:8) bezwangen.

Vor rund 13 000 Zuschauern in der Hamburger o2 World lieferten sich die Teams in beiden Spielen einen Kampf auf Biegen und Brechen. «Wir wussten, dass das Siegergen nicht verloren gegangen ist», sagte Kiels Nationalspieler Dominik Klein. Ausschlaggebend für den Erfolg war nach seiner Meinung der wiedererstarkte Teamgeist, den er vor dem Turnier gefordert hatte. «Man hat gesehen, mit welcher Körpersprache wir auf dem Platz gestanden haben. Das gibt jedem Kraft, wenn man einen Ball blockt, und die anderen reißen die Arme auch hoch», meinte der Linksaußen.

Tatsächlich war der THW Kiel wesentlicher engagierter und leidenschaftlicher aufgetreten als zuletzt bei den Niederlagen in der Champions League und der Bundesliga. Schnell hatte sich der Rekordmeister einen 4:1-Vorteil erspielt (6.). Göppingen hingegen kam schwer in die Partie und brauchte bis zur 22. Minute, um zum 8:8-Ausgleich zu kommen. Die Kieler aber ließen sich nicht verunsichern und setzten sich bis zur Pause wieder auf 15:13 ab.

Auch im zweiten Durchgang hatte Kiel immer eine Antwort parat, wenn die Göppinger wie beim 18:18 (41.) aufschlossen. Insbesondere in den letzten zehn Minuten zerstoben die Hoffnungen der Göppinger auf eine Überraschung, als Kiel vorentscheidend auf 28:21 (58.) enteilte. «Wir sind ein bisschen enttäuscht», gab Frisch Auf-Trainer Velimir Petkovic zu, «ab der 50. Minute hat man gesehen, was eine große Mannschaft von einer nicht so großen Mannschaft unterscheidet.»

Auch im zweiten Duell um den Finaleinzug dominierte Kampf statt Glanz. Flensburg drehte einen 2:4-Rückstand (14.) in eine 8:5-Führung (25.), die die Rhein-Neckar Löwen bis zur Pause auf 8:10 verkürzten. In der 39. Minute eroberte der Champions-League-Halbfinalist mit 13:12 die Führung zurück, geriet aber wieder mit 16:19 (50.) ins Hintertreffen, weil Flensburgs Torhüter Sören Rasmussen großartig hielt. Am Ende jubelten die Norddeutschen über das Erreichen des ersten Pokalfinales seit dem Cupgewinn 2005.

 

 

 

 

 

 

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