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EHF-Pokal

Deutsche Clubs dominieren

Der VfL Gummersbach hat das Achtelfinale im Europapokal der Pokalsieger souverän erreicht. Der Tabellensiebte der Handball-Bundesliga gewann auch das Rückspiel gegen KH Besa Pejä-Famiglia aus dem Kosovo mit 41:15 (20:6).

Bereits am Vortag hatte sich der Titelverteidiger in Kierspe mit 46:15 durchgesetzt. Pejä-Famiglia hatte sein Heimspiel an die Oberbergischen abgetreten. Vor 1412 Zuschauern hatten die Gastgeber diesmal auch mit ihrer zweiten Garnitur keine Mühe. Beste Werfer beim Bundesligisten waren Robin Teppich (11/2), Adrian Rother (8) und Barna Putics (5). Für die Gäste erzielte Valbon Shala (3) die meisten Treffer.

Auch der TBV Lemgo steht im Achtelfinale des EHF- Pokals. Durch ein ungefährdetes 41:22 (23:9) beim niederländischen Verein HV KRAS/Volendam qualifizierte sich der Tabellenzehnte der Handball-Bundesliga für die nächste Runde.

Schon das Hinspiel vor einer Woche hatte Lemgo deutlich mit 45:29 gewonnen. Vor etwa 600 Zuschauern war die Mannschaft von Trainer Volker Mudrow das klar bessere Team und holte sich nach der Bundesliga- Pleite gegen Melsungen wieder etwas Selbstvertrauen. Der Titelverteidiger spielte von Beginn an konzentriert und zog schnell auf 8:3 davon.

Zur Pause lagen die Gäste bereits 23:9 in Führung. Auch in der zweiten Halbzeit hielt Lemgo das hohe Tempo. Beste Werfer waren Sebastian Preiß, Manuel Liniger und Rolf Herrmann mit je sechs Treffern. Boj van Limbeek traf für Volendam siebenmal ins Tor.

Auch Frisch Auf Göppingen erreichte mühelos das Achtelfinale des EHF-Pokals. Eine Woche nach dem 33:25-Sieg beim schwedischen Club Alingsas HK gewann der Bundesliga-Vierte auch das Rückspiel des Drittrunden- Duells in der heimischen EWS Arena mit 38:26 (16:11). «Ich bin sehr zufrieden, wir sind verdient weitergekommen. Ich habe mich vor allem über die Leistung meiner jungen Garde gefreut», sagte Trainer Velimir Petkovic nach dem neunten Pflichtspiel-Sieg in Serie.

Die Göppinger taten sich anfangs schwer, steigerten sich aber nach rund 15 Minuten. Spielerisch und auch körperlich waren sie den Gästen aus Schweden deutlich überlegen. Beste Werfer der Schwaben waren Dragos Oprea mit neun und Maximilian Schubert mit sechs Toren.

Bereits am Vortag hatte TV Großwallstadt souverän das Achtelfinale erreicht. Die Mainfranken gewannen das Rückspiel beim achtmaligen isländischen Meister Haukar Hafnarfjördur überraschend deutlich mit 28:17 (14:6). Damit feiern sie nach dreijähriger Abstinenz ein erfolgreiches Comeback auf der europäischen Handball-Bühne. Im Hinspiel vor einer Woche hatte sich der Bundesligist noch sehr schwergetan und nur mit 26:24 gewonnen.

Großwallstadt zeigte von Beginn an eine starke Leistung und wusste besonders in der Defensive, wo Torhüter Mattias Andersson auf 13 Paraden kam, zu überzeugen. Nach dem Seitenwechsel baute das Team von Trainer Michael Biegler den Vorsprung aus. Beste Werfer bei den Gästen waren Steffen Weinhold und Oliver Köhrmann mit je sechs Treffern. Bei den enttäuschenden Isländern erzielten Tjörvi Thorgeirsson und Thordur Rafn Gudmundsson jeweils fünf Tore.