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Zusammenfassung Europapokal

EHF-Cup: Deutsche Clubs siegen

Sieben-Tore-Polster für Lemgo

Der TBV Lemgo hat den Grundstein für den Einzug ins Halbfinale des EHF-Pokals gelegt. Im Hinspiel des Viertelfinales besiegte Lemgo am Samstag den spanischen Club BM Aragón Saragossa mit 30:23 (15:13). Dabei agierte der Handball-Bundesligist von Beginn an druckvoll und ging schon nach wenigen Minuten mit 5:1 in Führung. Zwar gelang den Spaniern nach einer Aufholjagd zwischenzeitlich der 18:18-Ausgleich, doch in der Endphase des Spiels diktierte Lemgo wieder die Partie und erzielte Tor um Tor zum deutlichen Sieg vor 2712 Zuschauern. Das Rückspiel bei den heimstarken Spaniern findet am 4. April statt. Bester Werfer in Reihen der Ostwestfalen war Sebastian Preiß mit acht Treffern.

Die Statistik:

TBV Lemgo - BM Aragón Saragossa 30:23 (15:13). Tore für TBV Lemgo: Preiß 8, Kraus 7, Hermann 6, Kehrmann 5, Bechtloff 4. - BM Aragón Saragossa: Stankovic 7, Cartón 5/5, Stojanovic 4/2, Arrhenius 2, Larsson 2, Casanova 1, Maqueda Peno 1, Lamadrid 1. Zuschauer: 2712. - Strafminuten: 6 / 4.

Verdienter Sieg für Flensburg

Die SG Flensburg-Handewitt steht mit einem Bein im Halbfinale des EHF-Pokals. Im Viertelfinal- Hinspiel setzten sich die Norddeutschen am Samstag gegen RK Celje mit 33:29 (15:12) durch. Gegen den Champions-League-Sieger von 2004 vergab der Bundesligist vor allem in der ersten Hälfte zu viele Chancen und hätte höher gewinnen müssen. SG-Trainer Per Carlèn hatte fünf bis sieben Tore Vorsprung gefordert als gute Ausgangslage für das Rückspiel. Bester Werfer vor rund 3.500 Zuschauern in der Campushalle war für Flensburg Alexander Petersson mit acht Treffern, für Celje war Eduard Koksarov elfmal erfolgreich. Das Rückspiel bestreiten die Teams am 3. April in Slowenien.

Gegen den slowenischen Serienmeister begannen die Flensburger konzentriert und führten schnell mit 6:3. Das Team von Celje-Trainer Zvonimir Serdarusic blieb oft in der aggressiven Abwehr der SG hängen. Flensburg zeigte Einsatz, ließ aber zu viele Möglichkeiten aus, um gegen die zunächst harmlosen Gäste zur Halbzeit höher zu führen. Serdarusic, Ex-Coach des THW Kiel, musste sich von den Flensburger Fans immer wieder Schmährufe anhören. Hintergrund ist die Bestechungsaffäre um den deutschen Rekordmeister aus Kiel, in die auch Serdarusic verwickelt sein soll. Den Start in Hälfte zwei verschlief Flensburg völlig. Die Slowenen dagegen wurden stärker und gingen mit 22:20 in Führung (42. Minute). Doch Flensburg kam zurück und siegte verdient.

Die Statistik:

SG Flensburg-Handewitt - RK Celje 33:29 (15:12). - Tore für SG Flensburg-Handewitt: Petersson 8, Svan Hansen 7, Eggert 6, Mogensen 5, Christiansen 4/1, Carlén 1, Fahlgren 1, Karlsson 1. -  RK Celje: Kokscharow 11, Marguc 4, Gajlic 4, Zorman 4, Vugrinec 2, Toskic 2, Dacevic 2.  - Zuschauer: 3500. -  Strafminuten: 8 / 4.

Göppingen siegt mit Mühe

Frisch Auf Göppingen hat das Viertelfinal- Hinspiel im europäischen EHF-Pokal gegen die Kadetten Schaffhausen mit 33:29 (16:13) gewonnen. Der Handball-Bundesligist hatte am Samstagabend aber mehr Mühe als erwartet mit dem Tabellenführer der Schweizer Liga. Vor 3.050 Zuschauern in der EWS-Arena steckte den Schwaben noch das Spiel gegen den THW Kiel am Mittwoch in den Knochen. So ließen sie die Gäste nach einer 20:15-Führung nach 37 Minuten immer näher herankommen. Beste Göppinger Werfer waren Lars Kaufmann und Michael Haaß mit je acht Treffern. Das Rückspiel findet am kommenden Samstag in Schaffhausen statt.

Die Statistik:

FA  Göppingen - Kadetten Schaffhausen 33:29 (16:13). - Tore für Frisch Auf Göppingen: Kaufmann 8, Haaß 8, Oprea 5, Thiede 4, Schöne 4, Späth 2, Schweikardt 1, Jurca 1. -  Kadetten Schaffhausen: Patrail 7, Kukucka 6, Ursic 4, Liniger 4, Stojanovic 2, Marcinkevicius 2, Rauh 2, Starczan 1, Bucher 1. - Zuschauer: 3050. -   Strafminuten: 8 / 6.