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Europapokal

Flensburger bangen um EHF-Cup-Finale

Die Spieler der SG Flensburg-Handewitt müssen um den Einzug in das Finale des EHF-Pokals zittern. Im Halbfinal-Hinspiel besiegte der Bundesligist Kadetten Schaffhausen aus der Schweiz mit 31:30 (15:15).

Im Rückspiel am 1. Mai in Schaffhausen muss das Team von SG-Coach Per Carlèn mindestens ein Unentschieden erreichen, um sicher ins Endspiel einzuziehen. Beim Bundesligisten war Lasse Svan Hansen mit acht Treffern erfolgreichster Schütze vor rund 3000 Zuschauern in der Flensburger Campushalle, die Kadetten hatten in Iwan Ursic (sieben Tore) ihren besten Werfer.

Die Flensburger, die den EHF-Cup 1997 an die Förde holten, taten sich von Beginn an schwer. Vor allem die Abwehr der Norddeutschen stand nicht so sicher wie zuletzt, zudem zeigte die SG Ungenauigkeiten im Abschluss. Schaffhausen dagegen kam mit schnell vorgetragenen Angriffen immer wieder zum Erfolg. Erst kurz vor der Halbzeitsirene konnten die Hausherren zum 15:15 ausgleichen.

Nach dem Seitenwechsel spielte die SG druckvoller und ging erstmals mit zwei Treffern in Front (33.). Der designierte Schweizer Meister, der im Viertelfinale den Bundesligisten Frisch Auf Göppingen ausgeschaltet hatte, hielt das Spiel jedoch bis zum Ende offen. Die Kadetten haben damit gute Chancen, als erstes Team aus der Schweiz das EHF-Pokalfinale zu erreichen.