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EHF-Cup

Großwallstadt im Finale gegen Göppingen

Der TV Großwallstadt hat das Finale im EHF-Cup erreicht. Die Mainfranken gewannen im deutschen Duell mit dem TBV Lemgo das Rückspiel mit 30:25 (15:14), nachdem sie bereits das Hinspiel mit 26:24 für sich entschieden hatten.

Bester Werfer bei Großwallstadt war Michael Spatz mit sechs Toren, zudem glänzte Torhüter Mattias Andersson mit 17 Paraden. Für Lemgo erzielte Christoph Theuerkauf acht Treffer.

In der ausverkauften Elsenfelder Sparkassen-Arena erwischten die Hausherren einen Auftakt nach Maß und zogen schnell auf 5:1 davon. Diesen Vier-Tore-Vorsprung konnte das Team von Trainer Peter David bis Mitte der ersten Halbzeit behaupten. Doch dann kamen die Gäste immer besser in Schwung und verkürzten bis zur Pause auf ein Tor.

Nach dem Seitenwechsel ging Lemgo in der 39. Minute durch einen Treffer von Avishay Smoler sogar erstmals seit der Anfangsphase mit 19:18 wieder in Führung. Großwallstadt behielt aber die Nerven und zog nach einem 24:25-Rückstand mit sechs Treffern in Serie uneinholbar davon.

Im Finale trifft der TVG auf FA Göppingen. Den Schwaben reichte nach dem 32:23-Heimsieg in der ersten Partie ein 29:32 (13:14) beim spanischen Club BM Ciudad Logroño. 2006 hatten die Göppinger das Finale dieses europäischen Wettbewerbs gegen den TBV Lemgo verloren.

Der Tabellenneunte der spanischen Liga versuchte gegen Göppingen vor seinem lautstarken Publikum noch einmal alles, um den Neun-Tore-Rückstand aus dem Hinspiel aufzuholen. Doch insbesondere in der ersten Halbzeit biss sich Logroño an der starken Göppinger Abwehr immer wieder die Zähne aus. Nach dem Wechsel verlor der Bundesligist zeitweise seinen Rhythmus und geriet mit 22:27 in Rückstand. Doch die Schwaben kämpften sich wieder erfolgreich in die Partie zurück. Bester Werfer war der Göppinger Michael Thiede mit acht Treffern.