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EHF-Pokal

Lemgo und Göppingen im Viertelfinale

TBV Lemgo hat den Einzug ins Viertelfinale des EHF-Pokals geschafft. Dem Titelverteidiger reichte im Rückspiel des Achtelfinales gegen Besiktas Istanbul in der Türkei ein 28:28 (15:11), um in die nächste Runde vorzustoßen.

Das Hinspiel hatte Lemgo eine Woche zuvor in heimischer Halle 27:25 gewonnen. Vor 500 Zuschauern in der ausverkauften Seba Sport Hall in Istanbul musste die Mannschaft von Trainer Volker Mudrow allerdings um das Viertelfinale bangen.

Nach der 15:11-Führung zur Pause verlor Lemgo im zweiten Abschnitt zunächst den Rhythmus und geriet in der 51. Minute mit 24:25 in Rückstand. «Da kam der Schlendrian auf, am Ende waren wir aber wieder konzentriert», sagte TBV-Torhüter Carsten Lichtlein. Erst in der Schlussphase nutzte der Bundesligist, für den Rolf Herrmann, Ferenc Ilyes und Martin Strobel jeweils sechs Treffer erzielen konnten, wieder seine Torchancen und brachte den Vorsprung aus dem Hinspiel über die Zeit.


Frisch Auf Göppingen hat souverän das Viertelfinale des EHF-Pokals erreicht. Das Team von Trainer Velimir Petkovic gewann das Achtelfinal-Rückspiel beim mazedonischen Meister HC Metalurg Skopje verdient mit 21:20 (11:10). Schon die erste Partie hatten die Schwaben vor einer Woche in eigener Halle mit 27:21 für sich entschieden. Bester Werfer von Frisch Auf, das vor 1200 Zuschauern in der ausverkauften Halle Avtomanada nur Mitte der ersten Hälfte Probleme hatte, war der nach einem Muskelfaserriss zurückgekehrte Drasko Mrvaljevic mit vier Treffern.