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Spanier finden in Galia ihren Meister

Der TBV scheint zur Titelverteidigung bereit. Mit dem 30:25 über Reale Ademar Leon haben die Lipper zum siebenten Mal in 16 Jahren ein europäisches Halbfinale erreicht und sind auch im sechsten internationalen Einsatz in dieser Saison ungeschlagen geblieben.

Untrennbar verbunden sind die beiden Viertelfinalsiege über den Tabellenvierten der Liga Asobal mit dem Namen Martin Galia, der die Spanier bereits beim Hinspielsieg zur Verzweiflung trieb. Mit 18 Paraden knüpfte der 31-jährige Tscheche im Rückspiel nahtlos daran an, weshalb selbst Trainer Mudrow anerkennend den Hut zog. "Martin Galia hat in beiden Spielen überragend gehalten. Ansonsten möchte ich keinen Spieler herausheben", verteilte Coach ein verbales Bonbon an seinen Keeper. "Wir wollen unbedingt noch einmal ein Finale bestreiten. Dieses Spiel war der erste Schritt dahin, denn eigentlich war Ademar Leon im Vorfeld der Favorit. Doch über eine überragende Deckung und mit einem sehr schnellen Spiel nach vorne haben wir uns durchgesetzt", frohlockte Galia.

Die Spanier gaben sich trotz der Hinspiel-Hypothek nicht auf und führten nach 17 Minuten mit 8:7. Weil Kehrmann und Co. aber perfekt in den Rückwärtsgang schalteten, entspannte sich über 11:8 (24.) und 19:15 (41.) die Lage. Auch vom 22:20 ließ sich der TBV nicht mehr beeindrucken und wickelte den Sieg in trockene Tücher.