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Europapokal

TBV Lemgo demonstriert große Stärke

Eine Woche nach der frustrierenden Hinspielniederlage im Achtelfinale des EHF-Cups fertigt der TBV Lemgo Benfica Lissabon mit 31:18 (14:10) ab.
Nach 44. Minuten hatte sich der TBV bereits mit elf Toren auf 25:14 abgesetzt und jedem der Zuschauer war klar geworden, dass der Überraschungscoup von vor einer Woche gerade gerückt würde. Beim Stand von 26:16 (48.) steuerte auch Ilyés, der bis dahin mit schönen Anspielen an den Kreis glänzte, sein erstes Tor zum 27:16 bei. Nach einem Pass von Kehrmann, der in die Mitte eingelaufen war, erhöhte Bechtloff nach 50. Minuten erstmals auf einen Zwölf-Tore-Vorsprung (28:16) und auch die letzten zehn Minuten spielte der TBV konzentriert und souverän herunter.
Keine Frage, die Lemgoer hatten das schlechte Auftreten im Hinspiel längst wett gemacht. Der Einzug ins Viertelfinale des EHF-Pokals war gesichert, ungewiss war nur noch die Höhe des Sieges, denn Benfica Lissabon hatte dem TBV an diesem Abend insbesondere in den zweiten 30 Minuten nichts entgegenzusetzen. Beim Endstand von 31:18 waren es am Ende schließlich 13 Tore, die der TBV Lemgo mehr auf dem Konto hatte und damit nach einer schwachen Leistung im Hinspiel letztlich verdient in die nächste Runde einzog.
Der VfL Gummersbach steht im Viertelfinale des Europapokals der Pokalsieger. Nach dem 30:26-Hinspielsieg gegen ABC de Braga vergangene Woche in Gummersbach, gewann der VfL auch das Rückspiel in Portugal mit 28:27 (13:15). Trainer Sead Hasanefendic hatte bereits vor dem Duell gegen den Tabellen-Zweiten der portugiesischen Liga gewarnt, dass es eine sehr schwere Aufgabe für den VfL werden würde. Der Trainerfuchs sollte Recht behalten. Genau wie im Hinspiel zeigte sich Braga als unbequemer Gegner, der von Beginn an seine Chance auf das Viertelfinale nutzen wollte. Verzichten musste der VfL auf Neuzugang Christoph Schindler, der für das Rückspiel gegen Braga noch nicht spielberechtigt war. Rechtsaußen Vedran Zrnic konnte dagegen nach seiner Knieprellung wieder mitwirken.