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Gute Ausgangslage erarbeitet

Unentschieden in Silkeborg öffnet Großwallstadt das Tor ins Viertelfinale

Gute Ausgangsposition für den TV Großwallstadt im Kampf um den Einzug ins Viertelfinale im EHF-Europapokal: Im Achtelfinal-Hinspiel erreichten die Großwallstädter beim dänischen Vertreter BSV Bjerringbro-Silkeborg ein 22:22 (12:11)-Unentschieden.

Das Rückspiel findet am kommenden Sonntag in Elsenfeld statt. "Wir haben sicher eine gute Ausgangsposition", sagte TVG-Chef Guido Heerstraß, "aber das Weiterkommen ist völlig offen." Die Partie war von Beginn an sehr ausgeglichen, vor der Pause lag der TVG, der einmal mehr auf Csaba Szücs verzichten musste, meist knapp in Führung. Vor allem die Abwehrarbeit klappte vorzüglich. Torwart Mattias Andersson zeigte hinter der geschlossenen Deckung eine gewohnt souveräne Leistung und stand dem dänischen Nationaltorhüter Niklas Landin von Silkeborg in Nichts nach.

Dass Abwehrchef Sverre Jakobsson, in der Regel nur in der Defensive eingesetzt, nach einem Tempogegenstoß das dritte Tor für seine Farben erzielte, passte ebenso ins Bild der sehr geschlossenen Mannschaftsleistung wie die neun verschiedenen Torschützen.

Nach dem Seitenwechsel drückten die Dänen aufs Tempo und Mitte der zweiten Halbzeit schienen die Chancen des TVG auf den Einzug in die nächste Runde zu schwinden. Silkeborg konnte auf drei Tore davonziehen und der TVG wackelte bedenklich. Doch die Gäste behielten auch in dieser schwierigen Phase einen kühlen Kopf. In den letzten fünf Minuten ließen die Großwallstädter kein Gegentor mehr zu, kamen durch zwei Treffer von Kapitän Andreas Kunz und einem Tor von Kreisläufer Joakim Larsson noch zum wichtigen Unentschieden.

"Die Mannschaft hat sich nach einer kurzen Schwächephase wieder zurückgekämpft", sagte Vorstand Guido Heerstraß nach dem Schlusspfiff, "am Ende war das Unentschieden sicher verdient."