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Europacup der Pokalsieger

Flensburg und Gummersbach im Finale

Die SG Flensburg-Handewitt und der VfL Gummersbach haben ein deutsches Finalduell um den Handball- Europapokal der Pokalsieger perfekt gemacht.

Titelverteidiger Gummersbach ließ gegen HC Celje Piovarna Lasko aus Slowenien die 27:34-Hinspiel-Niederlage vergessen und gewann zu Hause mit 32:25 (16:9). Der Bundesliga-Zweite Flensburg-Handewitt unterlag im Halbfinal-Rückspiel gegen BM Aragon in Spanien mit 31:34 (13:16). Durch das klare 39:30 im Hinspiel steht das Team von Trainer Ljubomir Vranjes aber in den Endspielen, die Mitte und Ende Mai stattfinden.

Gummersbach erreichte das Endspiel zum dritten Mal in Serie. Da sich im Duell mit den Slowenen jeweils die Heimmannschaft mit sieben Toren Vorsprung durchsetzte, zählte die Anzahl der mehr erzielten Auswärtstreffer. «Das ist einfach nur toll und die Krönung einer überragenden Rückrunde», sagte VfL-Trainer Emir Kurtagic.

Schon zu Pause hatten die Gummersbacher den Sieben-Tore-Rückstand aus dem Hinspiel egalisiert. Besonders Adrian Pfahl überzeugte und war mit acht Treffern der erfolgreichste Werfer. Doch Mitte der zweiten Halbzeit ließ die Konzentration der Gastgeber nach und Celje verkürzte in der 50. Minute auf 19:22. Der VfL baute seinen Vorsprung dank einer enormen kämpferischen Leistung wieder aus. Erst 20 Sekunden vor dem Ende gelang Vedran Zrnic der entscheidende Treffer.

Vor 6100 Zuschauern in Saragossa waren die Gastgeber aus dem Norden dominant, konnten den Rückstand von neun Toren aber nicht aufholen. Bester Torschütze war Nationalspieler Lars Kaufmann mit neun Treffern. Ebenfalls neunmal traf Antonio Carton für die Iberer.