Boarding for New York completed

Nordlicht Jens Warncke ergattert den letzten freien Platz im Team Goldgas-Handballwoche

Boarding completed: Das Team Goldgas-Handballwoche steht und bereitet sich fieberhaft auf die Reise nach New York vor. Das letzte Flugticket schnappte sich Jens Warncke, der unserer Abwehr die notwendige Stabilität verleihen soll. Ein Teil seines Bewerbungsvideos ist auch im Internet auf der Youtube-Plattform zu finden. Geben Sie "Jenners Finishing Move" ein und überzeugen Sie sich von seinen Einsatzwillen. Ob das Team der Hamburger Morgenpost und der New Yorker Lokalmatador schon zittern?

Warnckes Handball-Karriere begann mit einem Paukenschlag. Gerade aus der A-Jugend gekommen bestritt er sein erstes Seniorenspiel gegen den großen THW Kiel. "Damals habe ich beim ATV Stockelsdorf gespielt. Handball hat im Norden ein ganz anderen Stellenwert und da ist so ein Spiel immer ein Großereignis. Ich weiß nicht, ob Kiel es immer noch so macht, aber früher tingelten die in der Saisonvorbereitung immer über die anliegenden Dörfer. Eine aus der Ersten war verletzt, da durfte ich einspringen. Ein unvergessliches Erlebnis", erinnert sich der heute 30-Jährige. In diesem Spiel wirkte auch Magnus Wislander im Trikot der Zebras mit, der in New York für die Weltauswahl auflaufen wird. "Das ist ja früher ein Idol gewesen. Zudem ist in New York der ein oder andere Superstar dabei, den man früher bewundert hat. Das Spiel wird ein Highlight der Reise", erklärt unser zwölftes Team-Mitglied, für den mit dem USA-Trip ein langersehnter Traum in Erfüllung geht.


Vorfreude auf das Turnier

"Ich bin schon viel gereist, aber nach New York hat es mich noch nie verschlagen. Vor zwei Jahren habe ich mal mit einem Freund eine "to-do-Liste" angefertigt und da stand eine Silvesterparty am Time Square auch drauf. Deswegen habe ich mich sofort beim Handballwoche-Casting beworben, auch wenn ich nicht damit gerechnet habe, gewählt zu werden", erzählt der Diplomsportler.

Einmal war der Allrounder bisher in den Vereinigten Staaten. 1999 war Orlando das Ziel der Mannschaftsfahrt. Damals stand aber eher das Ausklingen der Saison im Mittelpunkt, als zum Ball zu greifen. Mit dem amerikanischen Team-Handball ist es also sein erster Kontakt. "Ich bin mal gespannt, wie das Niveau dort ist. Als ich in Australien war, habe ich mal ein Spiel des Landesmeisters gesehen - das war maximal Oberliga-Niveau. Aber in New York sind ja auch andere deutsche Mannschaften, es wird also bestimmt ein gutes Turnier werden", hofft Warncke.

Seinen USA-Aufenthalt hat der Abwehrspezialist über das Turnier hinaus verlängert. "So schnell kommt man ja nicht wieder nach New York. Deswegen war für mich von Anfang an klar, ein paar Tage dranzuhängen. Zum einen möchte ich die Zeit nutzen, um mir die Stadt näher anzuschauen und die Sehenswürdigkeiten zu besichtigen. Um alles zu sehen, reichen die paar Tage natürlich nicht aus, aber wenigstens ein wenig an der Oberfläche kratzen", verrät Warncke seine Pläne und ergänzt, "und die typisch amerikanischen Sportarten, wie Eishockey und Basketball, muss man natürlich ja auch mal live in der Halle miterlebt haben".

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