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Vertrag zwischen ÖHB und EHF unterzeichnet

Der EM-Countdown läuft

Am 19. Januar 2010 eröffnet in Linz das Spiel Österreich gegen Dänemark die 17. Handball-Männer-Europameisterschaft. 1,2 Milliarden TV-Zuseher sahen die letzte Handball-EM der Männer 2008 in Norwegen, 120 TV-Sender berichteten darüber 1.122 Stunden lang, 1.500 Journalisten wurden akkreditiert. In diesen Tagen wurde der Vertrag zur Durchführung der Männer Handball Euro 2010 in Österreich unterzeichnet.

Michael Wiederer, Generalsekretär der EHF: "Die Handball Euro 2010 in Österreich ist die 17. Europameisterschaft im 16. Land. Nur in Dänemark wurde zwei Mal gespielt. Für mich ist es aus dreifacher Hinsicht ein tolles Ereignis: erstens wird es ein Top Event, kommen doch die besten Mannschaften von Europa nach Österreich. Zweitens ist der Sitz der EHF in Wien und so ergeben sich Synergien, die nur aufgrund der Nähe möglich sind. Und der dritte Grund ist ein ganz persönlicher, denn ich war bei der B-Gruppen WM 1992 in Österreich als Generalsekretär des ÖHB maßgeblich an der Durchführung der Veranstaltung beteiligt. Auch damals hatten wir wegen des Reglements hochkarätige Teams in Österreich. Es ist wie ein deja vu, wir haben damals in neun Städten und acht Bundesländern gespielt, der logistische Aufwand war enorm. Viele Dinge, die damals eingeführt wurden, z.B.: Inspektionen, gibt es noch immer und haben sich in den vergangenen 18 Jahren weiterentwickelt."

Gerhard Hofbauer, Präsident des ÖHB: "Die Handball Euro 2010 in Österreich ist ein starker Impuls für den österreichischen Handball. Aus sportlicher Sicht war es ein Motivationsschub für die österreichischen Handballer: zwölf ehemalige HLA Spieler sind zur Zeit in ausländischen Ligen im Einsatz, so viele wie noch nie. Und auch das Engagement von Dagur Sigurdsson bei den Berliner Füchsen ist ein Beweis für seine gute Arbeit mit dem österreichischen Team in der Vorbereitung zur Euro. Weiter wird die EM auch eine starke Auswirkung auf die Zukunft des Handballs in Österreich haben. Bereits heute arbeiten wir an einem Nachhaltigkeitskonzept in Kooperation mit den Vereinen und Schulen. Der dritte Punkt ist ein wirtschaftlicher: Im Vergleich zu bisherigen Handball Großveranstaltungen in Österreich erfordert die Euro 2010 den größten Aufwand. Das bedeutet eine besondere Verantwortung bei der Vorbereitung und Durchführung. Noch nie zuvor in der Geschichte der Männer Handball Euro wurde so viel internationale Promotion betrieben. Neben den zwei Auslosungsevents, die gemeinsam mit der EHF veranstaltet wurden, gab es die "One Year to go Gala", es gibt Banden- und Maskottchenpräsenz bei internationalen Spielen oder Promotionreisen in die Kernländer in Kooperation mit den Lokalen Tourismusverbänden. Durch den außerordentlichen Einsatz aller Beteiligten des Organisationskomitees und mit der Unterstützung von Bund, Ländern und Gemeinden sowie Partnern aus der Wirtschaft sind wir auf einem sehr guten Weg zur Männer Handball Euro 2010."

KOMMENTARE

Trevon, 30.07.15, 06:34 Uhr
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Bonner, 16.07.15, 10:16 Uhr
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