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Höchste Sicherheitsstufe

IHF tagt trotz Anschlag in Marrakesch

Trotz des blutigen Terroranschlags findet der 33. Kongress des Handball-Weltverbandes IHF wie geplant von Montag an in Marrakesch statt, teilte die IHF auf ihrer Internetseite mit.

In einer Stellungnahme garantiert der ägyptische IHF-Präsident Hassan Moustafa allen Kongressteilnehmern deren Sicherheit. «Es werden von marokkanischer Seite alle nötigen Maßnahmen zum Schutz der Delegierten unternommen», wird Moustafa zitiert.

Noch am 28. April hatte Moustafa ein Treffen mit den örtlichen Sicherheitsbehörden sowie dem marokkanischen Vize-Präsidenten im Kongress-Hotel in Marrakesch einberufen. «Alle Kongressteilnehmer stehen unter dem persönlichen Schutz des marokkanischen Innenministers Taib Cherkaoui», sagte Moustafa nach dem Krisengipfel. Am Donnerstag hatte sich ein Selbstmord-Attentäter in einem vor allem bei Touristen beliebten Kaffeehaus in die Luft gesprengt. Dabei starben nach Angaben der marokkanischen Behörden mindestens 14 Menschen, Rettungskräfte gaben die Zahl der Toten sogar mit 18 an. Unter den Opfern seien auch elf Ausländer.