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Vergabe von TV-Rechten

IHF weist Vorwürfe zurück

Das Exekutivkomitee des Handball-Weltverbandes IHF hat die erneuten Bestechungsvorwürfe gegen Verbandspräsident Hassan Moustafa zurückgewiesen. Im konkreten Fall geht es um angebliche Unregelmäßigkeiten bei der Vergabe von TV-Rechten für den Zeitraum von 2009 bis 2013.

Wie die IHF in einer Erklärung mitteilte, sei der Verkauf der TV-Rechte an die Sportmarketingfirma UFA Sports durch ein transparentes Ausschreibungsverfahren zustande gekommen. Unter vier eingereichten Angebote habe man sich für das lukrativste entschieden. Alles sei ordnungsgemäß abgelaufen.

Die Hamburger Staatsanwaltschaft wirft Moustafa und drei weiteren Personen Bestechlichkeit und Bestechung im geschäftlichen Verkehr vor. Deshalb waren am 9. November insgesamt fünf Objekte in Basel und Hamburg, darunter die IHF-Zentrale und Moustafas Privatwohnung, durchsucht worden. Dabei wurden Unterlagen, Belege und Verträge sowie Daten gesichert, vorrangig mit Bezug auf den Kontrakt mit UFA Sports.

Moustafa ist seit Jahren umstritten. Bereits 2009 hatten Schweizer Behörden wegen des Verdachts der Untreue gegen ihn ermittelt, die Ermittlungen wurden aber eingestellt. Damals sollte der Verbleib von Zuschüssen in Höhe von 1,6 Millionen Schweizer Franken aufgeklärt werden, die die IHF 1999 an den WM-Ausrichter Ägypten gezahlt hat. Chef des Organisationskomitees und des Ägyptischen Handball-Verbandes war in Personal-Union Moustafa.

Zudem soll Moustafa angeblich in Manipulationen bei der asiatischen Olympia-Qualifikation 2007 verstrickt gewesen sein. Moustafa hat den Vorwurf illegaler Geschäfte stets bestritten.

 

KOMMENTARE

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