HLA: Bregenz hinkt eigenen Ansprüchen hinterher - Linz übernimmt den Platz an der Spitze - Handball - Weltspiegel - Artikel - Handballwoche
HLA: Bregenz hinkt eigenen Ansprüchen hinterher

Linz übernimmt den Platz an der Spitze

Der österreichische Nationaltorhüter Thomas Bauer, der seit dem Sommer beim Zweitliga-Aufsteiger TV Korschenbroich in Deutschland spielt, betrachtet allwöchentlich für Handballwoche.de die aktuellen Entwicklungen in der Handball Liga Austria.

„Nach den Kremsern letzte Woche hat nun der HC Linz AG wieder den sonnigen Platz an der Tabellenspitze eingenommen. Die Linzer fertigen  UHC Tulln auswärts mit 36:26 ab, lassen zum Seitenwechsel sogar die zweite Garde auflaufen. 91er-Jahrgang Maximilian Hermann ist einer der Profiteure des schwachen Tullner Auftritts. Der Jugendnationalspieler ist mit sieben Toren bester Werfer seiner Mannschaft. Juri Leoben kann trotz Pausenführung von drei Toren gegen die SG Handball West Wien nicht punkten, weil sie die Topscorer Miro Barisic und Patricio Martinez (je 8 Tore) zu keiner Zeit in den Griff bekommen. Die Steirer stehen also nach wie vor mit einem Unentschieden und zehn Niederlagen am Tabellenende.

Aon Fivers gelingt die Revanche

Die Wiener, die sich im EHF-Cup IF Guif aus Schweden zuhause mit sieben Toren geschlagen geben müssen, tanken neue Kraft und können den UHK Krems mit 30:27 in die Schranken weisen. Nach 17:11-Pausenführung machen sich die Mannen um Chefcoach Romas Magelinskas eindeutig zu viele Gedanken über die Egalisierung der 12-Tore-Niederlage aus der Hinrunde und leisten sich in Folge zu viele Fehlwürfe. Ohne Rückraumshooter Markus Kolar (Augenverletzung) avanciert Nationalspieler Martin Abadir mit 11 Toren zum Krems-Töter. Ebenfalls sehr erfreulich ist derzeit die Leistung von Youngster David Brandfellner, der auf Rechtsaußen immer mehr Verantwortung vom Coach bekommt und dieses auch in Form von vier Toren zurück zahlen kann. Mit den zwei Punkten gegen den UHK ist man in der Landeshauptstadt mehr als zufrieden und ist nun gleichauf mit Krems und Bregenz einen Zähler hinter Tabellenführer HC Linz.

Andere Sorgen als das Torverhältnis  hat nach wie vor der HC Alpla Hard. Die roten Teufel können zwar die schwachen Tiroler aus Schwaz mit 29:24 besiegen, liegen aber auf Grund des unerwarteten Innsbruck-Erfolges immer noch zwei Punkte hinter dem erlösenden sechsten Platz, der die Qualifikation fürs Meister-Play-off bedeutet.

Meister Bregenz rutscht weiter ab

Neben dem HC Hard bleibt bisher auch das zweite Team aus Vorarlberg hinter den Erwartungen zurück. Noch-Meister A1 Bregenz hat es zwar nicht ganz so schlimm erwischt wie die Harder, dennoch ist die bittere 25:38-Klatsche gegen HIT Innsbruck ein weiterer Beweis, dass es bei den Bregenzern einfach (noch) nicht läuft. Ich denke, der Play-off-Platz ist trotz absteigender Tendenz nicht in Gefahr, aber dass der Serienchampion andere Ziele als das bloße Erreichen der Meisterrunde hat, muss man eigentlich nicht erwähnen. Kadermäßig ist das Team um Headcoach Martin Liptak für mich ganz klar die Nummer eins der Liga

Warum die Truppe derzeit nicht ihr volles Potenzial ausschöpft, ist für Außenstehende schwer zu beurteilen. Mit 357 geworfenen Toren sind die Vorarlberger zwar die Liga-Tormaschine, mit 331 Gegentoren haben aber nur der UHC Tulln (364) und Juri Leoben (380) noch schlechtere Defensivleistungen. Dieses Konto können die Mannen um Nationalbomber Roland Schlinger gleich im kommenden Spiel gehörig aufbessern, wenn es vor eigenem Publikum gegen „Schießbude“ Juri Leoben geht."

KOMMENTARE

Naseema, 13.01.15, 09:51 Uhr
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Anisha, 09.01.15, 10:41 Uhr
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