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Große Trauer

Velimir Kljaic ist verstorben

Velimir Kljaic ist verstorben. Der Trainer, der mit der Nationalmannschaft Kroatiens 1996 einen historischen Erfolg mit dem Gewinn der Olympischen Goldmedaille feierte, wurde 64 Jahre alt und erlag nach langer und schwerer Krankheit.

Kljaic wurde am 10. Februar 1946 in Sibenik geboren und avancierte zu einem der renommiertesten Trainer im Welthandball. Kljaic wurde in Kroatien zum Nationalhelden, als er in Atlanta die erste olympische Goldmedaille für Kroatien mit dem Handballteam holte. Kljaic war in Deutschland lange Jahr als Trainer aktiv, coachte Clubs wie u.a. die SG Wallau-Massenheim, den TV Großwallstadt, TUSEM Essen, GWD Minden oder VfL Gummersbach.

Die Karriere
Velimir Kljaic kam relativ spät zum Handball und begann seine Karriere bei RK Medveščak Zagreb. Dort wurde er von Vlado Stenzel entdeckt. Für Jugoslawien bestritt der Abwehrspezialist fünf Länderspiele. Nach seiner aktiven Karriere wurde Kljaić Handballtrainer.

In Deutschland war er von 1984 bis 1988 Trainer von TuSpo Nürnberg. Mit der Mannschaft stieg er aus der zweiten Liga in die erste Liga auf. Danach wechselte Kljaic zur SG Wallau-Massenheim, die er von 1988 bis 1992 trainierte. Mit dieser Mannschaft wurde er 1992 Deutscher Meister und Deutscher Pokalsieger. In Anerkennung dieser Erfolge wurde er im gleichen Jahr „Handball-Trainer des Jahres“. Zum Saisonende ging Kljaic dann zum Ligarivalen TV Großwallstadt, wo er bis 1994 blieb. Es folgten zwei Jahre als Trainer von TUSEM Essen, bis er von 1996 bis 1998 wieder die SG Wallau-Massenheim trainierte. Parallel dazu war er Trainer der kroatischen Nationalmannschaft. Mit der Auswahl Kroatiens wurde er 1996 Olympiasieger in Atlanta. Er ging dann für einige Jahre zurück nach Kroatien zu Badel Zagreb. Mit dieser Mannschaft gewann Kljaić zweimal die kroatische Meisterschaft und den Pokalsieg, und erreichte zweimal das Finale in der Champions-League, das jeweils gegen den FC Barcelona verloren ging. Danach wurde Kljaic Trainer der Nationalmannschaften von Ägypten und Kuwait. 2004 kam er dann wieder in die Bundesliga und trainierte GWD Minden-Hannover. Der Mannschaft konnte er den Klassenerhalt sichern, aber nach nur einer Spielzeit wechselte Kljaic zur Saison 2005/2006 zum VfL Gummersbach. Nach einer Saison gab er aus „familiären und gesundheitlichen Gründen“ das Traineramt in Gummersbach auf. Im März 2007 wurde er Trainer des akut abstiegsgefährdeten TuS Nettelstedt-Lübbecke. Er konnte der Mannschaft den Klassenerhalt sichern, trat aber in der darauffolgenden Saison im Februar 2008 als Trainer zurück.

Die Erfolge

* Olympiasieg als Trainer der kroatischen Nationalmannschaft 1996
* Deutscher Meister 1992 mit der SG Wallau-Massenheim
* Deutscher Pokalsieger 1992 mit der SG Wallau-Massenheim
* Kroatischer Meister und Pokalsieger 1999 mit Badel Zagreb
* Champions League Finale 1998 und 1999 mit Badel Zagreb
* EHF-Pokal 1992 mit der SG Wallau-Massenheim
* Handball-Trainer des Jahres 1992

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