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Barca will Titel zurück

Vorherrschaft von Ciudad Real soll gebrochen werden

Das liebe Geld ist vor dem Saisonstart der Liga Asobal das Hauptthema. Spanien ist hart getroffen von der Finanzkrise - ganz Spanien? Nein, ein Handballverein muss sich keine Gedanken machen. Der FC Barcelona als Teil des milliardenschweren Fußballvereins kann klotzen und muss -im Gegensatz zum Beispiel zu Ciudad Real und Valladolid - nicht kleckern. Und somit spricht man in Barcelona angesichts der hochkarätigen Transfers auch ganz offen vom "Machtwechsel in der Liga Asobal und Europa". Die Katalanen sagen Meister und Champions-League-Sieger Ciudad Real den Kampf an.

Dabei profitiert Barcelona teilweise von den eigenen Neuverpflichtungen, aber auch von den insgesamt sechs prominenten Abgängen bei Ciudad Real - Schnittmenge ist Siarhei Rutenka, der für die spanische Rekordablöse von einer Million Euro die Seiten wechselte. Daneben verließen Olafur Stefansson (Löwen), Ales Pajovic, Uros Zorman (beide Celje), Torsten Laen (Berlin) und Rolando Urios (Karriere-Ende) das Team von Talant Dushebajew, der in diesem Jahr in Sachen Neuverpflichtungen kleinere Brötchen backen musste.


Schwere Saison

für den Titelverteidiger

Top-Neuzugang ist der argentinische "Weltenbummler" Eric Gull, der Stefansson ersetzen soll. Neben einigen international unbekannten Spaniern kam lediglich noch der dritte Kreisläufer von Chechovski Medvedi, Evgenj Evdokimov, nach Ciudad. "Die nächste Saison wird richtig schwer", vermutet daher Routinier Alberto Entrerrios.

Auf der anderen Seite sprüht man in Barcelona nur so vor Selbstbewusstsein. Neben Rutenka kamen auch der russische Linkshänder Konstantin Igropoulo und der serbische Torwart Daniel Saric als Nachfolger des nach Dänemark zurückgekehrten Kaspar Hvidt. "Es war schon mein Jugendtraum, einmal für Barcelona in dieser sensationellen Halle Palau Blaugrana zu spielen", sagte Rutenka: "Es ist der beste Club der Welt - und ich denke, wir werden viel Erfolg haben." Ähnliche Vorfreude versprüht auch Igropoulo, für den Rutenka wegen dessen noch mangelnden Spanisch-Kenntnisse derzeit als Übersetzer fungiert: "Es ist der Traum jedes Spielers, für Barca aufzulaufen. Ich hoffe, dass ich meinen Teil zu möglichst vielen Titeln beitragen kann." Barcelona wartet seit 2006 auf den nationalen Titel und zudem auf den dann insgesamt achten Triumph in der Champions League. "Ich denke, dieses Jahr können wir beide Titel gewinnen - und wir werden Ciudad Real überflügeln", meint Torwart Saric.

Dritter definitiver spanischer Champions-League-Teilnehmer ist der diesjährige Europapokalsieger Valladolid unter dem früheren Nationaltrainer Juan Carlos Pastor. Seine Spieler mussten schon in der vergangenen Saison auf Gehalt verzichten, spielten dennoch eine bärenstarke Saison mit Rang drei in der Liga. In der neuen Spielzeit baut Pastor zwangsläufig auf Jugend, mit Ausnahme des erfahrenen schwedischen Torwart-Denkmals Tomas Svensson, der aus Pamplona kam. "Wir müssen uns steigern, denn für den Erfolg der Vorsaison können wir uns nichts kaufen", meint Pastor, der zudem zugibt: "Ich glaube nicht, dass wir in die Phalanx von Ciudad Real und Barcel ona einbrechen können. Aber man soll nie nie sagen."

Der wichtigste Neuzugang beim CL-Qualifikanten Ademar Leon ist der sch wedische Spielmacher Dalibor Dojer, Kreisläufer Aginagalde wechselte nach Ciudad.

KOMMENTARE

Bono, 08.01.15, 16:22 Uhr
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Roseanna, 06.01.15, 23:20 Uhr
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