SPORTFACHZEITSCHRIFT DES JAHRES

Aktuelle Ausgabe

  • Abschiedsgeschenk für Alfred Gislason

    Alfred, Alfred“, riefen die 10.250 Fans, als der Finalsieg (26:22) des THW Kiel gegen die Füchse Berlin perfekt war. Trainer Gislason verneigte sich vor dem Publikum und erntete dadurch einen noch größeren Applaus. „Die Reaktion der Zuschauer war für mich wie ein Abschiedsgeschenk“, sagte Gislason später. Gislaon weiter: „Das war ein extrem bewegender Moment für mich. Auch wenn ich das als typischer Nord-Isländer vielleicht nicht so zeigen kann.“  Der EHF-Cup war für den THW Kiel nach dem DHB-Pokal bereits der zweite Titel der Saison. Für Gislason, der nach der Saison seinen Trainerposten aufgibt, könnte es auch der letzte Titel im Vereins-Handball gewesen sein. Das wurde dementsprechend zelebriert: Kapitän Domagoj Duvnjak überreichte dem Trainer die Trophäe, sodass der Isländer den Pokal in die Höhe strecken konnte. „Der Hintergrund war sicherlich, dass die Mannschaft mich mit Bier und Sekt vollkippen wollte“, sagte der glückliche Trainer. Alle Informationen und Hintergründe zum Akquinet Final4 lesen Sie in der aktuellen HW-Ausgabe!
  • Das Katastrophen-Szenario

    Die Achterbahnfahrt des VfL Gummersbach geht weiter. Nach wie vor schwankt die Situation beim Altmeister zwischen Hoffen und Bangen – und jetzt kommen zusätzliche Sorgen um die Lizenzerteilung hinzu, sollte am Ende der Saison der einzige Bundesliga-Dino den Klassenerhalt verpassen. Während die Eulen Ludwigshafen (8:54) als Tabellenletzter nach dem 23:23-Remis gegen Stuttgart den Abstieg wohl kaum noch vermeiden dürften, gibt es zwischen dem VfL Gummersbach (13:49) und der SG BBM Bietigheim (11:51) ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen um den zweiten Absteiger. Möglicherweise fällt erst beim großen Showdown zwischen diesen beiden Kontrahenten zum Saisonfinale am Pfingstsonntag, 09. Juni, in Bietigheim eine Entscheidung. Auch der 30. Spieltag war vom spannenden Abstiegskampf geprägt. So hatte Bietigheim bereits am Donnerstag mit dem 29:27-Heimsieg gegen die TSV Hannover-Burgdorf nach Pluspunkten mit Gummersbach gleichgezogen Aber die Schützlinge des neuen VfL-Cheftrainers Torge Greve hielten gegen den TBV Lemgo Lippe dem Druck Stand und besiegten die ersatzgeschwächten Ostwestfalen 25:19. Die Freude über diesen Sieg hielt aber nicht lange, denn bereits drei Tage später mussten die Oberberger in Hannover den nächsten Rückschlag (24:30-Niederlage) hinnehmen, wobei einmal mehr die diesjährige Auswärtsschwäche des VfL, der in fremder Halle lediglich beim Schlusslicht Eulen Ludwigshafen punkten konnte, deutlich wurde. Und das VfL-Restprogramm hat es ebenfalls in sich. Kann der Traditionsclub vor dem Absturz in die zweite Bundesliga retten? Entscheiden Sie selbst und lesen Sie die HANDBALLWOCHE Nummer 21.
  • Gibt es das Double?

    Das große Ziel ist nah: Innerhalb einer Woche kann die SG BBM Bietigheim auf nationaler Ebene die Früchte ihrer harten Arbeit über die gesamte Saison hinweg mit weiten Reisen in den internationalen Wettbewerben in Form das Doubles aus Meisterschaft und Pokalsieg einfahren. Dem Saisonfinale in der Bundesliga mit dem Titelgewinn im engen Fernduell mit dem punktgleichen Thüringer HC folgt mit dem Heimvorteil in der Stuttgarter Porsche-Arena das Olymp Final4 im deutschen Pokalwettbewerb. Im Halbfinale sind die Bietigheimerinnen gegen den SV Union Halle-Neustadt klar favorisiert.  Nach der bitteren Erfahrung und der großen Enttäuschung im vergangenen Jahr, als Bietigheim im Pokalfinale in Stuttgart als Favorit dem VfL Oldenburg unterlag, werden die Bietigheimerinnen diesmal auf der Hut sein, egal wie der Gegner heißt. Auch für die Meisterfeierlichkeiten blieb angesichts der konzentrierten Vorbereitung auf den Saisonabschluss mit dem Pokal wenig Zeit. Wie die Chancen der Bietigheimerinnen stehen und wie der Thüringer HC, TuS Metzingen und Union Halle-Neustadt das Double verhindern wollen, erfahren Sie in unserer Vorschau auf das OLYMP Final4 in der aktuellen Ausgabe!