Stürmische Herbsttage

Die Haltbarkeitsdauer für Trainer beim ThSV Eisenach ist kurz geworden. Beim Vorgänger Motor Eisenach, nahezu durchweg in der obersten Spielklasse der ehemaligen DDR, amtierte Hans-Joachim Ursinus 18 Jahre als Cheftrainer. Rainer Osmann, vormals viele Jahre Spieler, Kapitän und Co-Trainer bei Motor Eisenach, übte den Trainerjob beim ThSV Eisenach immerhin acht Jahre aus. Osmann feierte mit dem Team 1997 den Aufstieg in die ersten Bundesliga. Der Trainerstuhl unter der Wartburg glich danach eher einem Schleudersitz. Das Wort „vom stürmischen Herbst“ machte in Eisenach hinsichtlich Trainer-Trennungen immer wieder die Runde. In der Vorwoche vermeldete der ThSV den siebenten Trainer in den vergangenen fünf Jahren. Markus Murfuni, seit dem 01. Juli 2020 als Nachfolger von Sead Hasenefendic im Amt, wurde freigestellt. Der Schweizer Misha Kaufmann übernahm. „Uns ist dieser Schritt schwergefallen, Markus Murfuni hat ein Jahr und vier Monate als Cheftrainer gute Arbeit geleistet. Nach reiflicher Überlegung und in der Analyse sind wir zum Entschluss gekommen, eine Veränderung auf dieser Position herbeizuführen“, erklärte Manager Rene Witte.

Auch bei der HSC 2000 Coburg wurde das Personal auf der Bank gewechselt. Mehr zum Trainerbeben in der aktuellen Ausgabe der HANDBALLWOCHE!