Hohe Ziele, wenig Zeit

Mehr Tradition geht kaum: Die Sportschule Hennef gilt unter Fußball-Romantikern als Keimzelle der guten alten Kicker-Schule. Einst trainierten hier Uwe Seeler, Franz Beckenbauer und viele anderen Stars. Auch Deutschlands beste Handballer sind regelmäßig zu Gast. Jüngst überzeugte sich Handball-Bundestrainer Alfred Gislason vom Leistungsvermögen der deutschen Elite-Handballer. Von Sonntag bis Dienstag vergangener Woche hatte Gislason in Hennef viele junge und neue Spieler um sich versammelt – zum Kennenlernen im praktischen Trainingsbetrieb für weitere Nominierungen. Im Nachgang der Olympischen Spiele hatte Gislason um zusätzliche Zeit für die Nationalmannschaft gebeten – der Trainingslehrgang in Hennef war ein erster Schritt, der sich womöglich schon im Aufgebot für den kommenden Lehrgang der A-Nationalmannschaft Anfang November zum Tag des Handballs (07. November in Düsseldorf) niederschlägt. „Solch eine Maßnahme war in der Analyse der Olympischen Spiele mein Wunsch. Ich freue mich, dass wir jetzt diese Trainingsgelegenheit bekommen haben“, sagte Gislason: „So hatte ich die Chance, mit Co-Trainer Erik Wudtke und Torwarttrainer Mattias Andersson die Spieler ohne Wettkampfdruck in unserem Umfeld erleben zu können.“

Alles zum Kurzlehrgang in Hennef und den Start der Vorbereitung auf die EM 2022 finden Sie in der Ausgabe Nr. 42 der HANDBALLWOCHE vom  19. Oktober.