Aktuelle Ausgabe

  • Die Könige von Köln

    19. Juni 2022, kurz vor 20 Uhr, LANXESS arena Köln: 20.000 Besucher sind begeistert und feiern ihre Handball-Helden frenetisch. Die Gewinner stehen gebannt hinter dem Siegerpodest, in wenigen Sekunden wird EHF-Präsident Michael Wiederer die Trophäe überreichen, das goldene Konfetti fliegt gleich von der Hallendecke herab, „We are the Champions“ wird gespielt – die 29. Saison der Männer-Champions-League hat ihren finalen Höhepunkt erreicht – und der Sieger ist…? Barcelona, Kiel, Veszprem, Paris, Kielce, Flensburg oder mal wieder ein Sensationsgewinner?  Nach exakt 124 Spielen können alle Handball-Fans diese Frage beantworten, denn dann ist die 29. Saison der Königsklasse beendet und der Sieger auf dem Podium in Köln steht fest. Hoffentlich feiern zu diesem Zeitpunkt auch wieder Fans in der Arena – schließlich mussten das in den Dezember verschobene Finalturnier von 2020 (mit Sieger Kiel) gänzlich ohne Zuschauer und das 2021er-Turnier (mit Sieger Barcelona) mit lediglich 500 Besuchern pro Spieltag über die Bühne in Deutschlands größter Veranstaltungshalle gehen. Champions-League-Vorschau 2021/22: Alle Teams, alle Stars, alle Infos in der neuen Ausgabe der HANDBALLWOCHE vom 21. September 2021!
  • Alle jagen den SCM

    Auf geht’s in die zweite Runde: Die erste Saison des neuen Wettbewerbs ist vorbei und vor allem aus deutscher Sicht kann man mit der Premiere der European League zufrieden sein, denn die HBL-Clubs wurden ihrer Favoritenrolle mehr als gerecht: Der SC Magdeburg ist nach einem Finalerfolg über die Füchse Berlin Premierensieger des neuen Wettbewerbs; die Rhein-Neckar Löwen, Gastgeber des Final4-Turniers in Mannheim, wurden Dritter – die neue Liga schloss genau dort an, wo der EHF-Pokal vor Corona aufgehört hatte.  Seit 2003 gab es in diesen Wettbewerben – egal, wie sie hießen oder wie der Modus war – nur einen Gewinner, der nicht aus der Bundesliga kam. Das war 2014 Szeged aus Ungarn. Sieht man vom frühen Melsunger Aus in der ersten Qualifikationsrunde ab, haben sich alle anderen deutschen Clubs 2020/21 bis zum Final-Turnier durchgekämpft. European-League-Vorschau: Während der Titelverteidiger gesetzt ist, müssen sich drei andere deutsche Teams noch für die Gruppenphase qualifizieren. Warum Magdeburgs Trainer Bennet Wiegert den Wettbewerb als mehr als nur die zweite Champions League bezeichnet, erfahren Sie in der HANDBALLWOCHE Nr. 38!
  • Rückkehr der Fans ist essenziel

    Exklusiv-Interview mit EHF-Präsident Michael Wiederer zum Saisonstart im Europapokal: Endlich – die Saison in den nationalen Ligen läuft wieder, auch die EHF Champions League hat vergangene Woche wieder den Spielbetrieb aufgenommen. Wie froh sind Sie, Herr Wiederer, dass der Handball wieder fliegt? Der Handball flog für die EHF den ganzen Sommer über. Das darf man nicht vergessen. Wir haben im Juli und im August die Rekordzahl von elf Jugend-Europameisterschaften ausgerichtet. Dazu kam noch die Beachhandball-EM. Aber natürlich ist die EHF Champions League einer unserer Premium-Wettbewerbe, und die besten Spieler und Spielerinnen Europas auf dem Spielfeld zu sehen, ist für mich immer wieder etwas Besonderes. Nach schweren Monaten und einer unsicheren Phase bedingt durch die Corona-Pandemie blicken die Handballer in Europa nun wieder optimistischer in die Zukunft. Tun Sie das auch ? Ich habe mir den Optimismus auch in den vergangenen Monaten nicht nehmen lassen, wobei man gleichzeitig sagen muss: Die Pandemie ist nicht vorbei. Wir wissen, dass die Spieler und Spielerinnen in unseren Wettbewerben zu 90 Prozent und mehr geimpft sind. Damit ist ein wesentlicher Punkt für einen erfolgreichen Saisonstart gegeben. Das komplette Interview mit dem EHF-Boss lesen Sie in der neuen Ausgabe der HANDBALLWOCHE. Selbstverständlich auch als E-Paper abrufbar!

SPORTFACHZEITSCHRIFT DES JAHRES