Aktuelle Ausgabe

  • Ungewisse Zukunft

    Der Respekt ist groß. Verständlicherweise. Nach mehr als sechs Monaten coronabedingter Spielpause will die Bundesliga am 01. Oktober wieder in den regulären Betrieb starten. Die Vorbereitungen bei den Vereinen und der Liga laufen dazu auf allen Ebenen auf Hochtouren. Das ist auch notwendig, steht den Handballern in Deutschland doch ein sportliches Mammut-Programm mit bisher unbekannten Herausforderungen durch die Pandemie bevor. 20 Teams gehen in der Saison 2020/21, die offiziell mit dem Pixum Super Cup am 26. September zwischen Meister THW Kiel und Vize SG Flensburg-Handewitt in Düsseldorf eröffnet wird, an den Start. Bis Juni nächsten Jahres sind in den kommenden neun Monaten insgesamt 380 Partien zu absolvieren, das sind 42 pro Monat, mehr als zehn pro Woche. Berücksichtigt man die zahlreichen Unterbrechungen des Spielbetriebs durch die Nationalmannschaft (EM-Qualifikation 2022 und WM 2021) oder die Termine in den internationalen (Champions League und European League) und nationalen Wettbewerben (DHB-Pokal), so ist allen Beteiligten klar: Es wird häufig zu englischen Wochen und damit Begegnungen im Drei-Tages-Rhythmus kommen. Deshalb betreiben die Teams derzeit einen enormen Aufwand, um sich gewissenhaft vorzubereiten. Die Bundesliga startet also mit vielen Fragezeichen in ihre 55. Saison: Welche Auswirkungen hat die Corona-Pandemie? Wie viele Zuschauer werden zugelassen?Die Hintergründe und Reaktionen finden Sie im 132 Seiten starken Sonderheft der HANDBALLWOCHE!
  • Ja, wir schaffen das!

    Wilhelmshaven, Lemgo, Balingen, zuletzt Hannover – Benjamin Chatton hat in der Handball-Bundesliga schon einige Stationen hinter sich. Der Diplom-Kaufmann gehört mit gerade einmal 39 Jahren dennoch zur neuen Generation von Managern: Ehrgeizig, kompetent, geradlinig und bestens vernetzt – auch außerhalb des Sports. Bis Sommer 2018 war Chatton Geschäftsführer der TSV Hannover-Burgdorf und führte die Niedersachsen in die nationale Spitze. Danach suchte der umtriebige Manager andere Herausforderungen unter anderem in der Event- und Musikszene. Dem Handball war und ist Chatton allerdings immer noch eng verbunden, denn seinen Sitz im Präsidium der Liqui Moly Handball-Bundesliga hat er behalten. Ungewöhnlich, fanden wir, und fragten vor der Saison 2020/21 nach. Dabei trafen wir einen äußerst interessanten Gesprächspartner, der eben nicht nur den Sport, sondern auch sein ganzes Umfeld in der für alle so schwierigen Corona-Zeit beurteilen kann. Das Interview lesen Sie in der neuen Ausgabe der HANDBALLWOCHE - Jetzt am Kiosk!
  • Große Aufgaben, wenig Zeit

    Eigentlich sollte Alfred Gislason am 13. März sein Debüt als Bundestrainer feiern. Eigentlich hätte er im Optimalfall jetzt schon 14 internationale Einsätze absolviert. Eigentlich! Doch wegen der Corona-Pandemie fielen nicht nur der Test gegen die Niederlande Mitte März in Magdeburg aus, sondern auch die Olympia- und WM-Qualifikation wie auch die Olympischen Spiele in Tokio. Somit muss der Isländer weiter bis zum 05. November warten, bis er endlich seinen ersten Einsatz als Nachfolger von Christian Prokop haben darf.  Wir erinnern uns: Prokops Amtszeit endete am 25. Januar mit dem Sieg über Portugal im Spiel um Platz fünf bei der EM in Stockholm. 279 länderspiellose Tage später soll Anfang November in Düsseldorf die Qualifikation zur nächsten Europameisterschaft (2022 Slowakei/Ungarn) mit dem Heimspiel gegen Bosnien-Herzegowina starten. Nur drei Tage später geht es für Uwe Gensheimer & Co. nach Estland zum zweiten Qualifikationsspiel auf dem Weg zur EM. Stimmen und Hintergründe zur Nationalmannschaft gibt es in der aktuellen Ausgabe der HANDBALLWOCHE!      

SPORTFACHZEITSCHRIFT DES JAHRES