SPORTFACHZEITSCHRIFT DES JAHRES

Aktuelle Ausgabe

  • Die Qual der Wahl

    Routinier Martin Strobel kann nicht, Torjäger Matthias Musche darf nicht: Die deutsch Nationalmannschaft der Männer geht bei der Europameisterschaft im Januar (09. bis 26. Januar 2020) überraschend ohne zwei ihrer Stars auf Medaillenjagd. Während Bundestrainer Christian Prokop Magdeburgs Linksaußen Musche am Donnerstag freiwillig nicht in seinen 28er-Kader holte, sagte der zuletzt lange Zeit verletzte Spielmacher Strobel ab – und vergrößerte damit exakt fünf Wochen vor dem Turnierstart die Sorgen auf der Rückraum Mitte. Strobel fühle sich nach seinem Kreuzbandriss noch nicht wieder bereit für die Herausforderungen einer langen EM – es wird übrigens die längste EM in der Historie dieses Turniers seit 1994. Erstmals gehen 24 Nationen an den Start, erstmals in drei Ländern: Norwegen, Österreich und Schweden. Alles zum deutschen Kader 30 Tage vor der EM 2020 erfahren Sie in der aktuellen Ausgabe!
  • Mit Deutschland muss jeder rechnen

    Exklusiv-Interview mit DHB-Sportvorstand Axel Kromer über die Frauen-WM und den deutschen Männer-Kader für die EM im kommenden Jahr. Wie beurteilen Sie die bisherigen Spiele der deutschen Frauen Auswahl bei der WM in Japan? Axel Kromer: Wir sind bisher sehr zufrieden. Die Mannschaft hat starke Spiele gezeigt und damit gute Ergebnisse erzielt. Gerade die Siege in der Vorrunde gegen Brasilien oder Dänemark waren beeindruckend. Gegen Weltmeister Frankreich fehlte vielleicht ein wenig das Glück, aber auch hier waren wir nicht weit entfernt von einem Erfolg. Und zum Abschluss hat die Mannschaft noch ein Remis gegen Südkorea erkämpft. Das hat Mut gemacht für die Hauptrunde und weckt Hoffnungen, die am Sonntag nun mit dem Sieg gegen die Niederlande weiter wachsen. Das Bonusziel bei dieser WM, die Teilnahme an einem Olympia-Qualifikationsturnier, haben wir weiter fest im Blick. Was zeichnet Ihrer Meinung nach die Mannschaft aus? Wir haben bislang im Turnier eine starke Abwehr mit zwei guten Torhütern gesehen. Das gibt Sicherheit und Selbstvertrauen. Auch unsere Rückraumschützen gehen mit voller Konsequenz in die Situationen und treffen gute Entscheidungen – das ist etwas, was wir manchmal bei den Männern monieren. Zwar stehen unsere Außen noch nicht endgültig für internationale Klasse, aber hier verfügen wir über junge Spielerinnen, die noch lange nicht am Ende ihrer Entwicklung sind. Alles in allem habe ich aus der Ferne den Eindruck, dass in Japan ein echtes Team auf dem Platz steht. Das komplette Interview lesen Sie in der Ausgabe 50 der  HANDBALLWOCHE!      
  • Ein Turnier der Überraschungen

    Die Weltmeisterschaft in Japan entpuppt sich für viele Nationen als Stolperfalle. Erstmals verpasst mit Frankreich ein amtierender Weltmeister das Weiterkommen.  Die deutsche Mannschaft ist mit einem Sieg über die Niederlande in die Hauptrunde gestartet, der - trotz der Niederlage gegen Serbien - das Tor zu einem Platzierungsspiel um den siebten Platz offen hält. Dieser Rang würde für das vor dem Turnier ausgegebene Wunschziel, Teilnahme an einem Qualifikationsturnier zu den Olympischen Spielen 2020, reichen. Allerdings hat die deutsche Mannschaft Lust auf mehr! Mit einem Erfolg im letzten Hauptrundenspiel am Mittwoch gegen Norwegen (12.30 Uhr/Sportdeutschland.tv) könnte der Einzug in das Halbfinale perfekt gemacht werden! In der HW 50 zieht die HANDBALLWOCHE eine erste WM-Bilanz!