Aktuelle Ausgabe

  • Olympia kann kommen

    Patrick Wiencek genoss den ruhigen Abend. Der Kreisläufer der deutschen Männer-Nationalmannschaft verfolgte das abschließende Qualifikationsspiel gegen Estland zu Hause auf dem heimischen Sofa in Kiel. Wiencek, der sofort nach der Rückkehr aus Bosnien-Herzegowina am Freitagmorgen die Heimreise nach Norddeutschland angetreten hatte, sah einen klaren 35:20-Sieg der DHB-Auswahl zum Abschluss einer langen EM-Qualifikation. Es war der sechste Sieg im sechsten Spiel. Deutschland ist nun in 20 Qualifikationsspielen in Folge als Sieger vom Feld gegangen – eine beeindruckende Serie. Wiencek hatte beim 19. Sieg am Donnerstag in Bosnien (26:24) noch sein 150. Länderspiel gemacht und wurde danach von Bundestrainer Gislason geschont. „Ich bin überrascht, dass es so schon viele Länderspiele sind“, flachste der 32-Jährige, „daran merkt man, wie alt man ist. Aber so lange der Körper noch mitmacht, bin ich bei der Nationalmannschaft voll dabei.“ Wiencek peilt im Sommer seine zweite Teilnahme bei Olympischen Spielen an. Vor fünf Jahren war der Kreisläufer beim Gewinn der Bronzemedaille in Rio de Janeiro dabei. Jetzt will der Kieler erneut helfen, dass Deutschland beim „größten Sport-Event, das es gibt“ (Wiencek) um die Medaillen mitspielt. Mehr zur erfolgreichen EM-Qualifikation und  erfahren Sie in der neuen Ausgabe der HANDBALLWOCHE Nr. 18 vom 4. Mai!
  • Rette sich, wer kann!

    Das Damoklesschwert eines vorzeitigen Abbruchs der Saison 2020/21 hängt nach wie vor über der Liqui Moly Handball-Bundesliga. Denn über eins sind sich wohl alle Experten einig: Wenn der letzte Saisonspieltag wie geplant am Sonntag, 27. Juni, abgepfiffen werden soll, dann darf nicht mehr viel passieren. Denn schon jetzt haben die diversen coronabedingten Spielausfälle den ohnehin sehr ehrgeizig aufgestellten Spielplan ganz gewaltig durcheinander gewirbelt. So haben zum Beispiel die Rhein-Neckar Löwen und die HSG Nordhorn-Lingen bereits 28 der 38 Saisonspiele absolviert, während andere Clubs teilweise noch vier (TBV Lemgo Lippe) oder drei (Bergischer HC, MT Melsungen und HC Erlangen) Nachholspiele absolvieren müssen. Auch im Abstiegskampf hinterlässt Corona vor diesem Hintergrund deutliche Spuren, denn sechs Mannschaften müssen sich noch Sorgen um den Klassenerhalt machen. Dabei haben außer der HSG Nordhorn-Lingen, die sogar schon ein vorgezogenes Punktspiel gegen die Rhein-Neckar Löwen vom 32. Spieltag absolviert hat, nur noch der HBW Balingen-Weilstetten und der TuSEM Essen nach dem 27. Spieltag keinen Ausfall zu beklagen. Dagegen finden sich der TSV GWD Minden und die Eulen Ludwigshafen mit je einem Spiel, Schlusslicht HSC 2000 Coburg mit zwei Spielen Rückstand in der Tabelle wieder. Alles zum Abtstiegskampf in der Bundesliga finden Sie in der aktuellen Ausgabe der HANDBALLWOCHE vom 4. Mai!
  • Die Liga vor dem Endspurt

    Während der Heimspiele sitzt Dierk Schmäschke auf den leeren Rängen der Flens-Arena – immer ein paar Reihen hinter der Mannschaftsbank. Von dort sieht der Geschäftsführer der SG Flensburg-Handewitt zumeist Siege. Das gute Gefühl verstärkte sich zuletzt. „Spätestens mit dem Erfolg im Landesderby gegen den THW Kiel ist ein Selbstvertrauen gewachsen“, sagt er: „Wir bemühen uns nicht nur, sondern kämpfen auch darum, die Meisterschale wieder in unsere Region zu holen. Das ist noch ein langer Weg, aber die Mannschaft strahlt das aus. Im Spätsommer wären solche Aussagen an der Flensburger Förde noch undenkbar gewesen. Damals schraubte Maik Machulla die Erwartungen merklich zurück. „Bei der gegenwärtigen Verletzungsmisere im Innenblock müssen wir realistisch sein“, mahnte der SG-Coach an und erklärte: „Wir sind im Kampf um die Champions-League-Plätze vorerst nicht konkurrenzfähig.“ In der aktuellen Ausgabe nimmt die HANDBALLWOCHE alle 20 Erstligisten unter die Lupe. Wie die Lage bei den Clubs vor dem Saisonendspurt aussieht, erfahren Sie in der neuen Ausgabe vom 5. April. Natürlich auch als als E-Paper erhältlich!

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