Aktuelle Ausgabe

  • Big in Japan

    An die Musik von „Tokio Hotel“ hat sich Timo Kastening noch immer nicht getraut. Dabei würde es doch so gut passen! Der Rechtsaußen der deutschen Handball-Nationalmannschaft befürchtet jedoch, als Kabinen-DJ abgesetzt zu werden, wenn er Songs der Magdeburger Band spielte. So griff Kastening nach dem Sieg gegen Brasilien am Sonntagabend zu bewährten Stücken – in der Kabine liefen deutsche Schlager. „Ich habe da vorher keinen Plan“, gab der Melsunger zu, „ich lasse die Musikauswahl auf mich zukommen und reagiere auf die Stimmung und natürlich auf den Spielausgang“.  Drei Siege hatte Deutschland in der Vorrunde des Olympischen Handball-Turniers eingefahren. 33:25 hieß es gegen Argentinien, 28:23 gegen Norwegen und 29:25 gegen Brasilien. Dreimal legte „DJ-Timo“ daher Gute-Laune-Musik auf. Helene Fischer, Neue Deutsche Welle – Kastening sei hier sehr frei, wie er selber zugibt. Zweimal blieb die Musikbox im Yoyogi National Stadium allerdings auch stumm. Nach den knappen Niederlagen gegen Spanien (27:28) und Frankreich (29:30) war Deutschlands Handballern nicht nach Feiern zu Mute. Tiefe Einblicke in das deutsche Lager finden Sie in der neuen Ausgabe der HANDBALLWOCHE vom 3. August!
  • Das große Schweigen

    Der Wolff „heulte“ am lautesten. Im riesigen, aber menschenleeren Yoyogi National Stadium war Torhüter Andreas Wolff am besten zu hören. Manchmal feuerte er lautstark Johannes Bitter an, dann sprang er auf, ballte die Fäuste und signalisierte damit seinen Mitspielern: Nur wir gewinnen! Und den norwegischen Gegnern sollte sein Gebrüll sagen: Ihr könnt gegen uns heute nichts ausrichten. Das Imponiergehabe zeigte Wirkung – nach außen und nach innen. Das Torhüter-Duo Andreas Wolff und Johannes Bitter war in der Tat ein Sieggarant für das 28:23 der deutschen Mannschaft gegen Norwegen. Zusammen parierten sie 17 Bälle, erreichten damit eine Quote von guten 43 Prozent. Wolff, der die Nummer eins auf dem Rücken trägt, musste zudem neidlos anerkennen, dass die vermeintliche Nummer eins B, Johannes Bitter, an diesem Tag der stärkere Keeper war. Der Neu-Hamburger kam auf sagenhafte 78 Prozent Fangquote. Beide erhielten Lob vom Bundestrainer: „Wir haben eine starke Abwehr hingestellt, mit sehr guten Torhüterleistungen. Beide – Andreas Wolff und Johannes Bitter – waren überragend“, sagte Alfred Gislason. Deutschlands Nummer eins denkt nur an den Erfolg und wehrt alle Interviewanfragen in Tokio ab. Warum das so ist, lesen Sie in der Ausgabe 31 der HANDBALLWOCHE vom 3. Augsut.
  • Das große Ranking

    Eine eindrucksvolle Saison liegt hinter Borussia Dortmund: Erster Meistertitel der Handballerinnen in der Vereinsgeschichte – und das mit einer perfekten 60:0-Bilanz. Einziger Makel der nationalen Dominanz war das überraschende Aus im DHB-Pokal, den sich Dauerrivale SG BBM Bietigheim beim Final4 in Stuttgart sicherte. Wie überlegen die Schwarz-Gelben in der Spielzeit 2020/21 waren, spiegelt sich in der Rangliste der vergangenen Saison wider. In Kelly Dulfer (Rückraum links), Inger Smits (Rückraum Mitte), Kelly Vollebregt (Rechtsaußen) und Merel Freriks (Kreis) stellt der BVB gleich auf vier Positionen die diesjährige Spitzenspielerin. Die Rangliste 2020/21: Das Meisterteam stellt das Spitzenpersonal auf vier von sieben Positionen. Die Besten der Besten der vergangenen Saison in der Analyse in der neuen Ausgabe der HANDBALLWOCHE. Selbstverständlich auch als E-Paper erhältlich!

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