SPORTFACHZEITSCHRIFT DES JAHRES

Aktuelle Ausgabe

  • Die Lage ist ernst

    Die Enttäuschung beim Bergischen HC war nach dem Aus im Achtelfinale des DHB-Pokals beim TBV Lemgo Lippe gewaltig. Der Wettbewerb hat spätestens seit der Final4-Teilnahme 2016 einen besonderen Stellenwert für den Club. Arnor Gunnarsson, der vor dreieinhalb Jahren bereits dabei war, war nach dem 24:27 niedergeschlagen: „Wir sind alle sehr enttäuscht, wollten unbedingt weiterkommen. Ich bin sehr, sehr traurig jetzt.“ Bitter war nicht nur das Ausscheiden, sondern auch, wie es sich zugetragen hatte. Die Bergischen lagen fast während der gesamten Spielzeit vorne, verpassten es aber, sich entscheidend abzusetzen. Zwölf vergebene freie Möglichkeiten schmerzten noch mehr, weil Lemgo aus einigen davon ins Tempospiel kam und schnell auf der anderen Seite traf. So hieß es zum Beispiel 8:7 statt 9:6 aus Löwen-Sicht. Dinge, die zum Handball dazugehören, den BHC in diesen Tagen aber etwas mehr beeindrucken als noch in der vergangenen Saison. Mehr zu diesem Thema finden Sie in der neuen Ausgabe der  HANDBALLWOCHE!  
  • Die Diskussion läuft

    hamburg Für den Präsidenten des Deutschen Handballbundes (DHB) geht es um nicht weniger als „die langfristig erfolgreiche Zukunft des Handballsports“: Die Strukturreform des Deutschen Handballbundes wurde in den vergangenen Wochen auf allen Ebenen intensiv diskutiert. Während die Verbandsspitze ihre Pläne in einem offenen Brief verteidigte, sind die Landesverbände noch nicht vollständig überzeugt. Gerade die geplante Einführung einer Lizenzgebühr sorgt weiterhin für Aufregung. Der DHB will mit der Strukturreform die Umsetzung der Verbandsstrategie ‚Perspektive 2020+‘ vorantreiben. „Unsere Nationalmannschaften erreichen die sportlich gesteckten Ziele zuletzt nicht. Unsere Mitgliederzahlen stagnieren. Darüber hinaus stehen wir in intensivem Wettbewerb mit anderen Sportarten und das Freizeitverhalten in unserer Gesellschaft verändert sich zunehmend“, begründen DHB-Präsident Andreas Michelmann und der DHB-Vorstandsvorsitzende Mark Schober die Notwendigkeit der Reform in einem offenen Brief. „Es steht deshalb fest, dass wir weiterhin sowohl in der Spitze (Leistungssport) als auch in der Breite (Mitgliederentwicklung) investieren müssen.“ Wie der Deutsche Handballbund die Basis überzeugen will, erfahren Sie in der aktuellen Ausgabe Ihrer HANDBALLWOCHE!
  • Ein Zebra bis zur Rente?

    Patrick Wiencek ist nicht unbedingt als Torjäger bekannt. Und doch ist in jedem Spiel die Motivation groß, den Ball ins Eckige zu befördern. Nicht nur für sich oder für den Verein, sondern auch im Sinne der kleinen Patienten der Kinderkrebsstation des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein. Für jedes Bundesligator, das der 30-Jährige erzielt, spendet ein Sponsor des THW Kiel 100 Euro. In gut sieben Jahren Vereinszugehörigkeit kamen dadurch mehr als 60.000 Euro zusammen. Medizinische Geräte und Sportprogramme wurden mit dem Geld finanziert. Vor wenigen Tagen hatte Wiencek die Möglichkeit, sich vor Ort einen Eindruck davon zu verschaffen. „Die Besuche in der Klinik und vor allem die heutigen Einblicke zeigen mir, wie viel wir bereits gemeinsam bewegen konnten“, sagte er gegenüber den Vereinsmedien. „Gleichzeitig bin ich noch motivierter, weiter auf Torjagd zu gehen und möglichst viele Treffer zu erzielen.“ Warum Patrick Wiencek aus dem Team der Norddeutschen nicht mehr wegzudenken ist, erfahren Sie in der HANDBALLWOCHE vom 08. Oktober!