Aktuelle Ausgabe

  • Dreikampf um den Titel

    Jannik Green wusste keine Antwort. Auf die Frage des Sky-Moderators Jens Westen, was denn den SC Magdeburg jetzt noch stoppen könnte, zuckte der Torhüter mit den Schultern. „Es läuft einfach richtig gut für uns“, sagte der Däne: „Es macht sehr viel Spaß und die Situation ist einfach wunderschön – so kann es gerne weitergehen!“ Der SC Magdeburg hat in der Liqui Moly Handball-Bundesliga auch das Auswärtsspiel in der Kieler Wunderino Arena mit 29:27 gewonnen und ist damit seit vier Jahren gegen den THW ohne Niederlage. Zudem ist der SCM das einzige Team in der Liga ohne Verlustpunkt. Die Mannschaft von Trainer Bennet Wiegert führt die Tabelle mit 16:0 Punkten an und surft derzeit auf einer riesigen Welle der Euphorie. Erst vor zwei Wochen gewann der SCM erstmals die Vereins-Weltmeisterschaft und ist dazu ungeschlagen in der European League wie auch dem DHB-Pokal. Die Magdeburger haben nun mit dem Erfolg in Kiel unterstrichen, dass sie ein großes Wörtchen um die Vergabe der deutschen Meisterschaft mitreden wollen. Alles zum Triell in der Handball-Bundesliga finden Sie in der Ausgabe Nr. 43 der HANDBALLWOCHE vom 26. Oktober.
  • Stürmische Herbsttage

    Die Haltbarkeitsdauer für Trainer beim ThSV Eisenach ist kurz geworden. Beim Vorgänger Motor Eisenach, nahezu durchweg in der obersten Spielklasse der ehemaligen DDR, amtierte Hans-Joachim Ursinus 18 Jahre als Cheftrainer. Rainer Osmann, vormals viele Jahre Spieler, Kapitän und Co-Trainer bei Motor Eisenach, übte den Trainerjob beim ThSV Eisenach immerhin acht Jahre aus. Osmann feierte mit dem Team 1997 den Aufstieg in die ersten Bundesliga. Der Trainerstuhl unter der Wartburg glich danach eher einem Schleudersitz. Das Wort „vom stürmischen Herbst“ machte in Eisenach hinsichtlich Trainer-Trennungen immer wieder die Runde. In der Vorwoche vermeldete der ThSV den siebenten Trainer in den vergangenen fünf Jahren. Markus Murfuni, seit dem 01. Juli 2020 als Nachfolger von Sead Hasenefendic im Amt, wurde freigestellt. Der Schweizer Misha Kaufmann übernahm. „Uns ist dieser Schritt schwergefallen, Markus Murfuni hat ein Jahr und vier Monate als Cheftrainer gute Arbeit geleistet. Nach reiflicher Überlegung und in der Analyse sind wir zum Entschluss gekommen, eine Veränderung auf dieser Position herbeizuführen“, erklärte Manager Rene Witte. Auch bei der HSC 2000 Coburg wurde das Personal auf der Bank gewechselt. Mehr zum Trainerbeben in der aktuellen Ausgabe der HANDBALLWOCHE!
  • Eine Bewährungsprobe

    Eine reizvolle Aufgabe wartet auf die deutsche Frauen-Nationalmannschaft von Bundestrainer Henk Groener. Am Sonntag, 7. November, trifft die DHB-Auswahl beim Tag des Handball in Düsseldorf auf Russland (17.30 Uhr). Beim Vergleich gegen den Olympia-Zweiten von Tokio (Japan) fehlen allerdings im Aufgebot von Bundestrainer Henk Groener alle Spielerinnen, die bei ausländischen Clubs spielen, da die Lehrgangstage rund um den Tag des Handballs nicht Teil des internationalen Spiel-Kalenders sind. „Aus der im Vorfeld bekannten Situation ergeben sich für uns auch einige Möglichkeiten“, sagt Groener. „Wir haben einen weiterhin starken Kader, in dem sich nun einige jüngere Spielerinnen verstärkt empfehlen können. Der Vergleich mit Russland ist sehr reizvoll.“ Neben Kapitänin Emily Bölk werden Alicia Stolle, Dinah Eckerle und Meike Schmelzer im Vergleich zum Aufgebot der beiden Qualifikationsspiele zur Europameisterschaft 2022 nicht zum Einsatz kommen. Alles zum Aufgebot des deutschen Frauen-Nationalteams für den Tag des Handballs in Düsseldorf finden Sie in der aktuellen Ausgabe der HANDBALLWOCHE - selbstverständlich auch als E-Paper abrufbar!

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