Aktuelle Ausgabe

  • Die Löwen schreiben Geschichte

    Fünfmal zwischen 2014 und 2019 fanden die Finalturniere im EHF-Pokal der Männer auf deutschem Boden statt, sechsmal bei sieben Turnieren (ab 2013) kam der Sieger aus Deutschland – und auch der Premierensieger in der neuen European League wird auf deutschem Boden gekürt. Am 22. und 23. Mai findet das Finalturnier in der Mannheimer SAP Arena statt – egal, ob die Rhein-Neckar Löwen am heutigen Dienstagabend im Viertelfinal-Rückspiel das Ticket zum Finalturnier ergattern oder nicht. Allerdings stehen nach dem knappen 32:33 in Russland die Chancen ausgesprochen gut, dass die Löwen, die der erste Sieger eines EHF-Pokal-Finalturniers 2013 in Nantes waren, auch dieses Mal Teilnehmer beim ersten European-League-Finalturnier der Geschichte sein werden. Und dann wollen die Löwen das schaffen, was den Füchsen Berlin (2015), Frisch Auf Göppingen (2017) und dem THW Kiel (2019) gelungen ist: den Titel auch im eigenen Wohnzimmer zu feiern. Mehr zum Final4 in  Mannheim erfahren Sie in der neuen Ausgabe der HANDBALLWOCHE Nr. 16 vom 20. April!
  • Abbruch ist kein Thema

    Die Corona-Pandemie durchkreuzt den Spielplan der Handball-Bundesliga immer wieder aufs Neue, doch ans Aufgeben denkt Frank Bohmann noch lange nicht. „Einen Abbruch haben wir nicht auf der Agenda“, bekräftigte der Ligachef am Donnerstag dem SID. Da war gerade die nächste Spielabsage in der HBL-Zentrale in Köln auf den Tisch geflattert. Am Samstag wurde kurzfristig die Partie zwischen Coburg und Lemgo gecancelt. Mittlerweile 40  Spiele mussten seit Beginn der „Corona-Saison 2020/21“ verlegt werden. Unmittelbar vor dem 26. Spieltag erwischte es die für Sonntag angesetzte Partie des HC Erlangen bei GWD Minden. Bei den Mittelfranken waren nicht wie Ende März zunächst angenommen „nur“ drei Corona-Fälle aufgetreten, sondern „nahezu die komplette Mannschaft“ hatte sich infiziert. Das teilte der Club Ende der vergangenen Woche mit. Alles zur angespannte Situation in der Bundesliga finden Sie in der aktuellen Ausgabe der HANDBALLWOCHE vom 21. April.
  • Ein Sieg – aber kein Erfolg

    Pflichtaufgabe erfüllt – mehr aber nicht: Der 32:27-Auswärtssieg der deutschen Frauen-Nationalmannschaft gegen Portugal öffnet das Tor zur Weltmeisterschaft in Spanien (02. bis 19. Dezember). Mit einem Fünf-Tore-Vorsprung geht das ersatzgeschwächte Team von Bundestrainer Henk Groener in das Playoff-Rückspiel, das am heutigen Dienstag (17.30 Uhr/Sport1) in Hamm ausgetragen wird. Von einem „Erfolg“ wollte Groener trotz des komfortablen Vorsprungs lieber nicht sprechen. „Das Wort finde ich ein bisschen zu groß“, sagte der Bundestrainer nach dem Sieg, der weit höher hätte ausfallen müssen. Trotz der vielen Absagen durch die Corona-Fälle nach dem Bundesliga-Spitzenspiel zwischen Borussia Dortmund und der SG BBM Bietigheim konnte das deutsche Team seiner großen Favoritenrolle nicht gerecht werden. Der zu erwartende Klassenunterschied war nur phasenweise zu erkennen. Alle Hintergründe zur Frauen-Nationalmannschaft und ein Interview mit Debütantin Johanna Stockschläder lesen Sie in der aktuellen Ausgabe vom 21. April. Auch als E-Paper erhältlich!

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