SPORTFACHZEITSCHRIFT DES JAHRES

Aktuelle Ausgabe

  • Köln hat seine eigene Gesetze

    31. Mai 2020, ca. 19.35 Uhr. Abpfiff in der LANXESS arena. Eine Jubelorgie auf dem Feld, Minuten später das Podium, die Trophäe, das Konfetti, ein internationaler Star singt „We are the champions“. Und für wen? Die Frage aller Fragen vor dem Start der 27. Saison der VELUX EHF Champions League – der letzten im aktuellen Modus. Sieben verschiedene Sieger gab es in den vergangenen acht Jahren in Köln, die einzige Mannschaft, die zweimal gewann, ist der aktuelle Titelverteidiger Vardar Skopje (2017 und 2019). Und wie fast alle Sieger der vergangenen sieben Jahre waren die Nordmazedonier als krasser Außenseiter angereist. Sieht man von Barcelonas Titel 2015 ab, stand seit 2013 nie der Favorit auf dem Podium – dafür Teams wie Hamburg, Flensburg, Kielce, Montpellier oder eben Skopje. Köln schreibt seine eigenen Geschichten und Gesetze. Auf 45 Sonderseiten finden Sie alle Informationen zur VELUX EHF Chhampions League - alle Kader, alle Teams, alle Statistiken zu den Clubs aus den Gruppen A bis D. Das bietet Ihnen nur die HANDBALLWOCHE!  
  • Zu viele Spiele, zu wenig Ruhe

    Nikola Karabatic (35) ist nach Ansicht vieler Trainer, Spieler und Fans einer der besten Spieler der Welt, vielleicht sogar der Beste, den es jemals gab. Nach einer langwierigen Fußverletzung und einer erneuten Operation im Mai ist er nun bei seinem Club Paris Saint-Germain zurück und bereitet sich auf große Ziele vor. Denn Nikola Karabatic will noch einmal nach allen Titeln greifen, wie er im Exklusiv-Interview mit der HANDBALLWOCHE verriet. Wir haben Sie seit Mai nicht mehr in einer Handball-Halle gesehen. Wie läuft es? Nikola Karabatic: Ich bin o.k. und liege im Zeitplan meiner Reha. Nach der neuerlichen Knöcheloperation konnte ich mit dem Beginn der Vorbereitung wieder mit dem Team trainieren. Es ist zwar immer noch ein bisschen schmerzhaft, weshalb ich die ersten Freundschaftsspiele nicht gespielt habe, aber ich hoffe, dass ich in den nächsten Wochen voll fit sein werde, um dem Team zu helfen. Wenn Sie auf die vergangene Saison zurückblicken, welches Wort fällt Ihnen dazu ein? Da fällt mir nicht nur ein Wort ein. Es war die einzige Saison in meiner bisherigen Karriere, in der ich wegen einer Operation drei Monate Pause machen musste. Ich zwar bin schneller zurückgekommen als erwartet, aber es dauerte einige Zeit, bis ich zu hundert Prozent fit war – und in dem Moment, als ich es war, war die Saison schon fast zu Ende. Ich bin aber dennoch froh, dass ich diese große Operation habe machen lassen und in drei, statt wie geplant in sechs Monaten wiederkommen konnte. Letzte Saison war ich so eher eine helfende Hand als ein echter Teil der Teams. Aber ich wusste, worauf ich mich eingelassen hatte. Jetzt bin ich einfach nur froh und glücklich, dass ich meine Fußprobleme überwunden habe. Das komplette Interview mit dem Superstar finden Sie in der neuen Ausgabe!
  • Das Ende einer Ära

    Es geht dem Ende zu: Mitte Mai 2020 ist alles vorbei, dann wird die EHF-Cup-Trophäe zum letzten Mal in dieser Form übergeben. Aus dem aktuellen EHF-Cup wird die European Handball League, die dann in einer Gruppenphase mit 24 Mannschaften den Unterbau unter der neuen, auf 16 Teams reduzierten Champions League bildet. Der Name des Wettbewerbs bleibt jedoch bestehen, betitelt dann aber nicht mehr das „Unterhaus“ des Europapokals, sondern nur den drittklassigen Wettbewerb, der bis dahin als Challenge Cup firmiert. Aber in der letzten Saison geht es nicht nur um das Prestige, sondern auch um Punkte, denn das Land mit den meisten Punkten im EHF-Dreijahres-Ranking aus  dem EHF-Cup beziehungsweise künftig der European Handball League erhält einen zusätzlichen Startplatz in der Königsklasse. Da für die Spielzeit 2020/21 die Jahre 2016/17, 2017/18 und 2018/19 zu Grunde liegen, hat die Handball-Bundesliga diesen zweiten Startplatz bereits garantiert. Denn in allen drei Saisons kam der EHF-Cup-Sieger aus Deutschland (Göppingen, Berlin, Kiel). Bei diesen drei Teams kann sich der 2020er-HBL-Vizemeister also bedanken, dass er in der Champions League spielen darf. Alle Hintergründe zur neuen Saison in der deutschen Domäne EHF-Cup finden Sie in Ihrer neuen HANDBALLWOCHE vom 10. September.