Aktuelle Ausgabe

  • Prokops Personal-Plan

    Der WM-Countdown. Noch 31 Tage: Bundestrainer Christian Prokop trifft eine erste wichtige sportliche Entscheidung und benennt seinen Gesamtkader für die Heim-WM 2019. Die Nacht zu Montag war kurz. Und unruhig. Als der 16. Spieltag der DKB Handball-Bundesliga am Sonntagabend endgültig abgeschlossen war, informierte sich Christian Prokop noch einmal über den Gesund- und Fitnesszustand seiner Nationalspieler. Bis in den späten Abend hinein, und sogar noch am nächsten Morgen telefonierte der Bundestrainer mit Trainern, Spielern und seinen Beratern. Die Fragen lauteten: Wer ist angeschlagen, wer verletzt, wer fällt für den anstehenden Lehrgang und das Länderspiel gegen Polen aus?  Doch es ging auch noch um mehr. Es ging am vergangenen Wochenende nicht nur darum festzustellen, wer aktuell in guter Form ist, sondern es ging um die sportlich vielleicht wichtigste Entscheidung im Vorfeld der Heim-Weltmeisterschaft 2019: Bis Montag, 10 Uhr, musste Bundestrainer Christian Prokop seinen 28 Spieler umfassenden Kader an den Handball-Weltverband IHF nach Basel übermitteln. Nur aus diesem Kreis darf der 39-Jährige im Januar dann seine 16 Spieler auswählen, die er in das Turnier und in die Mission Medaille schickt. Eine Übersicht.
  • Dreikampf um den Titel

    Die Lage der Liga: Der SC Magdeburg verabschiedet sich aus dem Titelkampf, der zu einem Dreikampf geworden ist. Aus dem Quartett ist fürs Erste ein Trio geworden: Mit ihrem 28:22-Heimsieg am Nikolaus-Tag haben die Rhein-Neckar Löwen dem SC Magdeburg die Rute gezeigt und die Bördestädter auf absehbare Zeit aus dem Meisterrennen geschlagen. Mit dem 28:25-Auswärtssieg bei Frisch Auf Göppingen zogen die Mannheimer mit 27:5-Punkten an den Magdeburgern (26:8) vorbei und hefteten sich weiter an der Fersen des ungeschlagenen Tabellenführers SG Flensburg-Handewitt (32:0) und des Rekordmeisters THW Kiel (30:4). Lesen Sie in der neuen HANDBALLWOCHE alle wichtigen Infos aus der stärksten Liga der Welt.
  • Verheißungsvolle Zukunft

    Verheißungsvolle Zukunft: Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft zieht in die EM-Hauptrunde ein und überzeugt – trotz seiner Unerfahrenheit. Nach der Niederlage gegen Ungarn sinken aber die Chancen auf den Einzug ins Halbfinale. Julia Behnke und Co. schlichen kurz nach dem Abpfiff der Partie mit hängenden Köpfen durch die Mixed-Zone, dabei können sie erhobenen Hauptes aus Frankreich abreisen – unabhängig davon, wie die letzte Partie der deutschen Mannschaft am Mittwoch gegen die Niederlande (21.00 Uhr) ausgeht. Trotz der unglücklichen Niederlage im zweiten Spiel der Hauptrunden-Gruppe II gegen Ungarn kann das deutsche Team nach dem Sieg über Spanien (29:23) immer noch auf einen Einzug in das Halbfinale oder in das Platzierungsspiel um Rang fünf hoffen. In der aktuellen Ausgabe der HANDBALLWOCHE finden Sie eine ausführliche Übersicht über die Ereignisse bei der Handball-EM der Frauen.