ABSTIMMUNG

Aktuelle Ausgabe

  • Trotz Corona und Corona zum Trotz

    Telefone klingelten, WhatApp-Nachrichten ploppten auf den Handys und Bildschirmen auf und das internationale Sprachengewirr aus englisch und arabisch schwoll mit jeder Stunde zu einem gigantischen Wüstensturm an. Im noblen Marriot-Hotel in Kairo explodierte die Zentrale des Handball-Weltverbandes IHF förmlich nach den neuesten Meldungen, es habe im Team von Kap Verde neue Coronafälle gegeben. Am Samstag, und damit am vierten Turniertag, hatte die Delegation von Kap Verde die IHF über zwei weitere positive Coronafälle informiert. Die betroffenen Spieler wurden sofort nach dem geltenden medizinischen Plan isoliert. Die Partie gegen Deutschland am Sonntag wurde daraufhin abgesagt. Es war der vorläufige Höhepunkt im Corona-Chaos dieser 27. Handball-Weltmeisterschaft. Es war ein Vorfall, der die gesamte WM ins Wanken brachte. Sogar die Absage des gesamten Turniers war plötzlich im Bereich des Möglichen. Die Weltmeisterschaft sorgt für viele Schlagzeilen – Aber leider anders als gedacht. Alle Hintergründe zum Turnier in Ägypten lesen Sie in der neuen Ausgabe der HANDBALLWOCHE!
  • Zwischen Erleichterung und Anspannung

    Nach der großen Anspannung folgte die kollektive Erleichterung: Uwe Gensheimer atmete nach der historischen Corona-Absage auf. „Wir sind erleichtert“, sagte der DHB-Kapitän am Sonntagnachmittag und sprach damit den deutschen Handballern aus der Seele. Die Nachricht von der Absetzung des zweiten WM-Vorrundenspiels gegen Kap Verde hatte sich zuvor auf den Fluren des deutschen Teamhotels Mena House in Gizeh rasend schnell verbreitet. Statt sich einer erhöhten Corona-Gefahr auszusetzen, zog die Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gislason bei der WM in Ägypten vorzeitig und kampflos in die Hauptrunde ein. „Der Weltverband hat die einzig richtige Entscheidung getroffen. Wir begrüßen das ausdrücklich“, sagte auch DHB-Vizepräsident Bob Hanning. Die deutsche Mannschaft zieht nach der Spielabsage gegen Kap Verde vorzeitig in die Hauptrunde der WM in Ägypten ein. Mehr als vier Millionen Fans sehen im Fernsehen den Auftaktsieg gegen Uruguay, doch das Gislason-Team hat mit einigen Sorgen zu kämpfen. Eine Situationsanalyse zum deutschen Team  finden Sie in der Ausgabe 03 der HANDBALLWOCHE!
  • Alles kann passieren

    Vor einem Jahr gewann Domagoj Duvnjak bei der Europameisterschaft 2020 in Schweden, Norwegen und Österreich mit der kroatischen Nationalmannschaft die Silbermedaille. Eine goldene Plakette bei einer EM oder WM fehlt dem mittlerweile 32 Jahren alten Welthandballer von 2013 aber noch. Mit dem THW Kiel holte sich „Dule“ Ende des vergangenen Jahres zum zweiten Mal den Sieg in der Champions League. Und das, obwohl er zuvor eine Corona-Infektion durchgemacht hatte. Nicht zuletzt deshalb weiß der Regisseur im Team von Lino Cervar ganz genau, wie schwierig es ist, am Nil den ganz großen Wurf zu landen und das zweite Gold nach dem Turnier 2003 in Portugal in das handballverrückte Land im Südosten Europas zu holen. Ein Interview mit dem kroatischen Superstar lesen Sie in der neuen HANDBALLWOCHE vom 19. Januar. Holen Sie sich jetzt die aktuelle Ausgabe am Kiosk oder laden Sie schnell und bequem das E-Paper über unsere HANDBALLWOCHE-App herunter!

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