Aktuelle Ausgabe

  • Bölk und Kastening siegen

    Die Leserinnen und Leser der HANDBALLWOCHE haben entschieden: Emily Bölk und Timo Kastening sind Deutschlands Handballer des Jahres 2019. Der Rückraumspielerin des Thüringer HC und der Rechtsaußen der TSV Hannover-Burgdorf erhielten die meisten Stimmen bei der traditionsreichen Publikumswahl, die die HANDBALLWOCHE seit 42 Jahren durchführt. Bölk verteidigte ihren Titel aus dem vergangenen Jahr und setzte sich erneut gegen eine starke Konkurrenz aus der deutschen Nationalmannschaft der Frauen durch. Die Leser und User der HANDBALLWOCHE votierten für die 21-Jährige vor Nationaltorfrau Dinah Eckerle und DHB-Kapitänin Kim Naidzinavicius. Gleiches gilt für Kastening, der vor Nationaltorhüter Johannes Bitter und seinem Teamkollege Morten Olsen aus Dänemark landete. Alles zur Wahl und Interviews mit den Siegern lesen Sie in der aktuellen Ausgabe!
  • Der richtige Zeitpunkt

    Die Entscheidung steht: Der Martin Strobel, Spielmacher der HBW Balingen-Weilstetten, tritt ab. Das kündigten die Verantwortlichen des akut abstiegsbedrohten Bundesligisten vor dem Kellerduell in Nürnberg an (27:33). Der Entschluss des 33-Jährigen überrascht nur auf den ersten Blick. Er arbeitet künftig als selbstständiger Berater und Buchautor. Der deutsche Nationalspieler (147 Länderspiele) hat sich seine Entscheidung nicht einfach gemacht. Nach seiner schweren Knieverletzung, welche sich der Anführer der Gallier bei den Weltmeisterschaften im vergangenen Jahr zugezogen hatte, feierte Strobel ein eindrucksvolles Comeback in der Liga, sollte die DHB-Auswahl bei der EM im Januar führen. Doch der Routinier sagte dem damaligen Bundestrainer Christian Prokop ab, „hörte in seinen Körper hinein“, wie es der Rechtshänder formulierte.  In der Winterpause überlegte der gebürtige Rottweiler weiter, nutzte seine vertragliche Option, um seine Karriere zu beenden. „Der Zeitpunkt fühlt sich für mich richtig an, weil mehrere Gründe zutreffen, die mir persönlich sehr wichtig sind“, erläuterte er seine Entscheidung. Der Aufwand, den er seit seiner Verletzung betreiben müsse, um sein Leistungsniveau zu erhalten, sei deutlich gestiegen. Mehr zum Rücktritt des Routiniers erfahren Sie in der HANDBALLWOCHE Nummer 08!      
  • Eine große Verstärkung

    Die Anstellung von Stefan Kretzschmar hat sich offenbar für die Füchse Berlin schon bezahlt gemacht. Seit dem 01. Januar leitet der ehemalige Weltklassespieler die Geschicke des Haupstadtclubs als Vorstand Sport und schon jetzt sorgte er im personellen Bereich für einige Neuerungen. Mit zwei neuen, allerdings zeitlich begrenzten Entscheidungen bis Ende dieser Saison, hat Kretzschmar seine Expertise und sein Netzwerk im internationalen Handball bewiesen. Zunächst wurde der ehemalige spanische Internationale Javier Munoz für die Rechtsaußenposition zur Entlastung von Kapitän Hans Lindberg geholt. Die Füchse reagierten damit auf die Langzeitverletzung von Mattias Zacharisson. Als zusätzlicher Coup wurde vergangene Woche der im wahrsten Sinne des Wortes große lettische Nationalspieler Dainis Kristopans (2,15 Meter) von Vardar Skopje verpflichtet. Die Nordmazedonier stecken in finanziellen Schwierigkeiten – die Spieler warten offensichtlich seit Monaten auf ihr Geld. Berlin gewann nun das Tauziehen um den deutschen EM-Schreck von Vorrundengegner Lettland. Kristopans unterschrieb an der Spree einen Vertrag bis zum Saisonende. Der 29-Jährige ist am Sonntag im Ligaspiel gegen den SC Magdeburg (25:24) erstmals für seinen neuen Verein aufgelaufen. Weiter Hintergründe zu den Füchsen finden Sie in der aktuellen Ausgabe der HANDBALLWOCHE!

SPORTFACHZEITSCHRIFT DES JAHRES